Veranstaltungen



Höfe – Familie, Wirtschaft, Wandel (2025)

Datum: So., 8. Februar 2026
Uhrzeit: 11:00 Uhr - 14:00 Uhr

Dokumentarfilm

Matinee am Sonntag

Kooperation mit den Landfrauen und Hof.Kultur-Dassel e.V.

Beide Filmemacher (Johannes Kohout & Janek Totaro) sind persönlich vor Ort und geben eine Einführung in den Film. Im Anschluss sind eine gemeinsame Diskussion sowie frisch zubereitete Waffeln geplant. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Inge Cramm.

Beschreibung

„Viel wird gesprochen über die Landwirtschaft. Darüber, was sie ist, leisten muss, einmal werden soll. Doch was zeigt sich, wenn man nicht fordert, sondern zuhört? Der Film „Höfe – Familie, Wirtschaft, Wandel“ begleitet vier landwirtschaftliche Höfe in Niedersachsen – zwei Milchviehbetriebe und zwei Schweinehöfe, ökologisch wie konventionell, groß wie klein. Er folgt ihrer alltäglichen Arbeit: Routinen im Stall, Entscheidungen im Büro, Gespräche im Betrieb. Um sie herum versammeln sich Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Beratung – ein Echo dessen, was von außen an sie herantritt. Der Film vermeidet die großen Fragen zur Zukunft der Landwirtschaft und gibt doch Antworten. Denn zwischen familiärer Verantwortung, wirtschaftlichem Druck und gesellschaftlichen Forderungen zeigen sich in leisen Zwischentönen die Umrisse eines stetigen Veränderungsprozesses. Ein dokumentarisches Porträt über landwirtschaftliche Arbeit als Spiegel einer Branche – und über Betriebe, die täglich produzieren, was wir täglich konsumieren.“

In Kooperation mit dem Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen
mit: Verbund Transformationsforschung agrar, BMEL Nds., Department für Nutztierwissenschaften Göttingen, Landwirtschaftskammer Nds. und diversen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben


Eintritt: 8 €

Inception (2010)

Datum: Di., 10. Februar 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Sci-Fi / Thriller

Handlung

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist der beste Extraktionsspezialist, den man bekommen kann. Er sucht in den Träumen seiner Opfer nach Wirtschaftsgeheimnissen, die er anschließend gewinnbringend weiterverkauft. Das Problem: Seine riskanten Methoden haben ihn auf die Abschussliste diverser Konzerne gebracht, sodass er sich nirgendwo mehr sicher fühlen kann. Eine Rückkehr in die USA, wo seine Kinder auf ihn warten, ist ihm nicht möglich. Der Großindustrielle Saito (Ken Watanabe) heuert Cobb für einen letzten Job an. Sollte er erfolgreich sein, könnte ihm dieser den lang ersehnten Weg nach Hause ebnen. Doch diesmal ist die Aufgabe ungleich schwieriger. Cobb und sein Dreamteam sollen nicht etwa eine Idee stehlen, sondern eine im Unterbewusstsein eines Konzern-Erben (Cillian Murphy) einpflanzen. Dessen Unternehmen stellt eine Gefahr für Saito dar. Akribisch bereiten sich Cobb und seine Mannschaft auf den Zugriff vor. Doch eine Variable bleibt unkalkulierbar: das psychische Echo von Cobbs toter Ehefrau (Marion Cotillard).

Hintergrund

Regie führte Christopher Nolan, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film thematisiert die Möglichkeit, in die Träume anderer Menschen einzudringen, um Informationen zu stehlen oder – im Fall der sogenannten „Inception“ – eine Idee im Unterbewusstsein zu verankern. Dafür griff Nolan auf Konzepte aus der Traumforschung, der Psychologie und der Philosophie zurück und verband diese mit einem komplexen Erzählaufbau. In diesem greifen mehrere Traumebenen mit jeweils unterschiedlichem Zeitverlauf ineinander. Visuell setzte der Film neue Maßstäbe, etwa mit der berühmten Szene der sich faltenden Stadt, die weitgehend mit praktischen Effekten und minimalem CGI realisiert wurde.

Neben der zentralen High-Concept-Idee spielt auch das emotionale Motiv von Schuld und Verlust eine wichtige Rolle. Der Film war ein großer Publikumserfolg und Kritikerliebling, er wurde für acht Oscars nominiert und gewann vier, unter anderem in den Kategorien Kamera, visuelle Effekte und Ton. Bis heute gilt er als einer der einflussreichsten und meistdiskutierten Science-Fiction-Filme der 2010er-Jahre.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

22 Bahnen (2025)

Datum: Mi., 11. Februar 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 22:30 Uhr

Präsentiert von: Soroptimistinnen

Drama / Komödie

Handlung

Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert und arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen. Darüber hinaus kümmert sie sich regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier). Manchmal muss sie sich auch um ihre alkoholkranke, alleinerziehende Mutter kümmern. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte nach Berlin ziehen und an ihrer Doktorarbeit arbeiten. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer würde sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter kümmern? Zudem taucht Viktor (Jannis Niewöhner) auf, der wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Gerade als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle.

Hintergrund

Die Literaturverfilmung der Regisseurin Mia Maariel Meyer basiert auf dem gleichnamigen Debütroman der Autorin Caroline Wahl aus dem Jahr 2023. Der Roman hielt sich monatelang auf den Spiegel-Bestsellerlisten und fand insbesondere im deutschsprachigen Raum breite Aufmerksamkeit. Der Film verknüpft Themen wie familiären Zusammenhalt, Erwachsenwerden, Liebe und persönliche Freiheit zu einem einfühlsamen Drama über die Suche nach einem Ausweg aus prekären Lebensumständen.


Benefizveranstaltung: Der Erlös geht dieses Mal an die Rolli-Sportgruppe Holzminden

Vorverkauf:
Boutique Silbo Glamour – Einbeck
Hofladen Wolper – Salzderhelden
oder unter soroptimist-einbeck-northeim.de

Eintritt: Vorverkauf 16 €

Pappa ante portas (1991)

Datum: Sa., 14. Februar 2026
Uhrzeit: 17:30 Uhr - 19:00 Uhr

KinoStricken

Komödie


Dieses Mal haben wir als kleinen Bonus frische Waffeln im Angebot.

Handlung

Mit der Anschaffung von Schreibmaschinenpapier für die nächsten 40 Jahre glaubt der pflichtbewusste Heinrich Lohse (Vicco von Bülow), seiner Firma das Geschäft des Jahres beschert zu haben. Zu seinem Leidwesen sieht die Unternehmensleitung das allerdings ganz anders, sodass sich Lohse plötzlich im nicht ganz freiwilligen Vorruhestand wiederfindet. Da er nicht weiß, was er mit seiner neu gewonnenen Freizeit anfangen soll, sieht der Frührentner seine Aufgabe fortan darin, seine jahrzehntelange Erfahrung als Einkaufsdirektor der Deutschen Röhren AG in den Dienst des dreiköpfigen „Familienunternehmens” zu stellen. Seine Ehefrau Renate (Evelyn Hamann) und sein Sohn Dieter (Gerrit Schmidt-Foß) sind davon allerdings wenig begeistert. Das übereifrige Familienoberhaupt stürzt den bisher bestens organisierten Haushalt nämlich mit seinem ersten Familieneinkauf ins Chaos. Nach einem lauten Streit in einer Gaststätte beschließt Renate, dass es so nicht weitergehen kann. Doch gibt es für Lohse ein Leben nach dem Job?

Hintergrund

Der Film ist die zweite und letzte Kinoregiearbeit des deutschen Humoristen Loriot (Vicco von Bülow) nach „Ödipussi”. Wie schon in seinem Vorgängerfilm greift Loriot hier zentrale Motive seines Werks auf: die feinen, oft schmerzhaft komischen Reibungen des bürgerlichen Alltags, Kommunikationsstörungen zwischen Ehepartnern und den absurden Ernst, mit dem Menschen an scheinbaren Nebensächlichkeiten festhalten.

Der Film ist weniger eine klassische Handlungskomödie als eine Aneinanderreihung präzise beobachteter Alltagsszenen, die durch ihre Überzeichnung gesellschaftliche Rollenbilder offenlegen. Dabei reflektiert der Film auch den gesellschaftlichen Wandel der frühen 1990er-Jahre, insbesondere Fragen nach Identität, Arbeit und Sinn im Ruhestand. Loriots Humor bleibt dabei subtil, sprachlich pointiert und zeitlos, weshalb der Film bis heute als einer der Höhepunkte der deutschen Filmkomödie gilt und zahlreiche Zitate fest im kollektiven Gedächtnis verankert hat.


Eintritt:
Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €


KinoStricken – Gemeinsam gegen Einsam
Wir stricken gemeinsam und schauen einen Film.

Hierzu sind auch Gäste ohne Strichnadeln herzlich eingeladen.

Benefiz-Konzert GIT&SAX in Concert

Datum: So., 15. Februar 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Neu-Deli on Stage


Kooperation mit Förderverein Solling-Hospiz Christine Amalie e. V.

Beschreibung

Das Duo GIT & SAX lädt das Publikum zu einer besonderen Reise durch zeitlose Jazz- und Swing-Kompositionen aus dem Great American Songbook ein. GIT & SAX steht für Gitarre (Hein Brüggen) und Saxophon (Michael Pfeil). Die beiden Musiker spielen ein „Hut-Konzert“, das bedeutet, der Eintritt ist frei und das Publikum wird um „Spenden in den Hut“ gebeten. Alle Spenden kommen dem Solling-Hospiz Christine Amalie zugute.

Mit Gitarre und Saxophon präsentieren Hein Brüggen und Michael Pfeil ausgewählte Stücke aus dem bedeutenden Repertoire, das zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren entstand und bis heute als Herzstück der amerikanischen Musiktradition gilt. Dabei sind Werke renommierter Songwriter und Komponisten wie Irving Berlin, George Gershwin, Cole Porter und Jerome Kern. Die Gitarre verzaubert mit Virtuosität und melodischem Flair, während das Saxophon mit seinem warmen und ausdrucksstarken Klang die Gitarre ideal ergänzt und so für ein besonderes Hörerlebnis sorgt.

Das Solling-Hospiz ist eine gemeinnützige Einrichtung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Landkreis Holzminden, die in privater Trägerschaft geführt wird. Die Kosten der Versorgung in einem stationären Hospiz werden zu 95 % durch die Krankenkassen bezuschusst. Die verbleibenden 5 % müssen durch Spenden gedeckt werden. Dafür engagiert sich der Förderverein Solling-Hospiz Christine Amalie e. V., der dieses Konzert im NEU-Deli ausrichtet.


Einlass: ab 14:30 Uhr

Eintritt frei, um Spende wird gebeten. Alle Spenden gehen an das Solling-Hospiz

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.


Rückblick zu besonderen Veranstaltungen


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