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Blau ist eine warme Farbe [französisch OmU] (2013)
KVHS Kino OmU – Filme in der Originalsprache


Drama / Komödie

Vor jedem Film findet eine Einführung in deutscher Sprache statt.
Handlung
Adèle (Adèle Exarchopoulos) ist noch Schülerin, als sie feststellt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt. Nachdem erste sexuelle Erfahrungen mit einem Mann sie nicht erfüllt haben, verliebt sich die 17-Jährige in die ältere Kunststudentin Emma (Léa Seydoux). Emma beeindruckt Adèle mit ihrem außergewöhnlichen Aussehen und ihrer bildungsbürgerlichen Attitüde. Die beiden Frauen beginnen eine Affäre, aus der eine Beziehung entsteht. Nach ihrem Schulabschluss beginnt Adèle eine Ausbildung zur Pädagogin und ist ihrer Freundin völlig verfallen. Emma macht Adèle zu ihrer Muse und stellt sie ihrem erlesenen Freundeskreis vor. Adèle wird zwar positiv aufgenommen, fühlt sich in der ungewohnten Umgebung jedoch nicht ganz wohl. Als Emma einige Zeit mit ihrer Ex-Freundin Lise (Mona Walravens) verbringt, reagiert Adèle sehr eifersüchtig und wirft sich dem nächstbesten Mann in die Arme …
Hintergrund
Der Film trägt den Originaltitel „La Vie d’Adèle“ und wurde von Abdellatif Kechiche inszeniert. Er basiert lose auf der Graphic Novel „Le bleu est une couleur chaude” von Julie Maroh. Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2013 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde außergewöhnlicherweise nicht nur dem Regisseur, sondern auch den beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux zugesprochen. Diese Entscheidung unterstreicht die zentrale Bedeutung der schauspielerischen Leistungen für die Gesamtwirkung des Films.
Produktion und Rezeption waren von intensiven Diskussionen geprägt. Der Film zeichnet sich durch eine ungewöhnlich lange Laufzeit von rund drei Stunden sowie einen stark naturalistischen, beobachtenden Inszenierungsstil aus, der sich an Techniken des sozialrealistischen Kinos orientiert. Gleichzeitig gab es Kritik an den Arbeitsbedingungen während der Dreharbeiten, insbesondere seitens der beteiligten Schauspielerinnen und der Gewerkschaften der französischen Filmindustrie. Auch die explizite Darstellung von Intimität führte international zu kontroversen Debatten über künstlerische Freiheit, Blickregime und Repräsentation und machte den Film so zu einem viel diskutierten Werk innerhalb der zeitgenössischen Filmwissenschaft.
Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €
4. Einbecker Comedy Nacht
Neu-Deli on Stage


Gastgeber Dennie Klose präsentiert vier Stars der deutschen Comedyszene, die mit ihren Programmen für beste Unterhaltung sorgen: Johnny Armstrong, Stefan Danziger, Götz Frittrang und ein Special Guest
Das Publikum darf sich auf einen abwechslungsreichen Abend freuen, an dem die Künstler Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen präsentieren – live, authentisch und gnadenlos komisch.
Einlass: ab 19:30 Uhr
Eintritt: 25 €
Sing Sing (2025)


Drama

Handlung
John sitzt unschuldig im Gefängnis, verurteilt für einen Mord, den er nicht begangen hat. Die Arbeit in der Theatergruppe gibt ihm die Kraft, weiterhin seine Unschuld zu beweisen. Doch als der unberechenbare Clarence „Divine Eye“ Maclin der Theatergruppe beitritt, gerät die Routine der Gruppe aus dem Gleichgewicht. Es kommt nicht nur zu verbalen Reibereien, sondern auch die kreative Arbeit wird gestört. Der wenig umgängliche Neuling besteht nämlich darauf, statt eines weiteren dramatischen Stoffes eine Komödie auf die Bühne zu bringen, wodurch die bisherigen Vorbereitungen zunichte gemacht werden.
Hintergrund
Der Film erzählt auf überraschend klischeearme Weise die großartig inszenierte Geschichte von Häftlingen, die ein kunstorientiertes Rehabilitationsprogramm als Chance nutzen. Sie spielen Theater und entdecken dabei kreative Seiten an sich, die sie bisher nicht kannten. Sie schöpfen wieder Mut und Hoffnung.
Sing Sing (offiziell „Sing Sing Correctional Facility”) ist ein staatliches Gefängnis im US-Bundesstaat New York, das sich etwa 50 Kilometer von New York City entfernt befindet. Die Anstalt wird im Gefängnissystem der Vereinigten Staaten als Maximum-Security-Prison, also als Hochsicherheitsgefängnis, klassifiziert. Das RTA-Programm (Rehabilitation Through the Arts) ist ein bekanntes Programm in US-Gefängnissen. Es unterstützt Inhaftierte dabei, durch darstellende Künste wichtige Lebenskompetenzen zu entwickeln und gibt ihnen eine Perspektive. Es fördert den Ansatz der Resozialisierung durch menschliche Würde.
Im Alumni-Ensemble sind mehr als 85 % der Besetzung ehemalige Teilnehmer des RTA-Programms. Die ehemals Inhaftierten kehren als Schauspieler zurück und verleihen dem Film so eine beeindruckende Authentizität. Auch die Hauptdarsteller Clarence „Divine Eye“ Maclin und John „Divine G“ Whitfield spielen sich selbst oder Versionen ihrer selbst.
Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.
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