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Tenor – Eine Stimme, zwei Welten (2022)

Datum: Di., 21. April 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:30 Uhr

KinoCafé

Komödie

Handlung

Antoine (Mohammed Belkhir) ist ein junger Mann aus den Pariser Vorstädten, der ohne große Überzeugung ein Buchhaltungsstudium absolviert. Er teilt seine Zeit zwischen Rap-Battles, bei denen er sein Talent unter Beweis stellt, und seiner Tätigkeit als Sushi-Lieferant auf. Bei einem Einkaufsbummel in der Opéra Garnier kreuzt sich sein Weg mit dem von Madame Loyseau (Michèle Laroque), die an dieser ehrwürdigen Institution als Gesangslehrerin arbeitet. Sie erkennt in Antoine ein rohes Talent, das es zu fördern gilt. Trotz seiner fehlenden Opernerfahrung ist Antoine von dieser Ausdrucksform fasziniert und lässt sich überzeugen, den Unterricht von Madame Loyseau zu besuchen. Antoine bleibt keine andere Wahl, als seine Familie, seine Freunde und die ganze Stadt zu belügen, denn für sie ist die Oper ein Ding der Bourgeoisie, weit entfernt von ihrer Welt.

Hintergrund

Der Film ist eine französische Produktion von Claude Zidi Jr., dem Sohn des bekannten Regisseurs Claude Zidi. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Cyrille Droux. In den Hauptrollen sind Michèle Laroque und MB14 (bürgerlich Mohamed Belkhir) zu sehen. Letzterer ist insbesondere als Beatboxer bekannt und kann seine musikalische Erfahrung authentisch in die Rolle einbringen. Dies war für die Produktionsentscheidung von zentraler Bedeutung.

Ein wesentlicher Hintergrund des Films ist die bewusste Verbindung von urbaner Musikkultur mit klassischer Oper. Damit greift die Produktion ein Spannungsfeld auf, das in Frankreich auch kulturpolitisch diskutiert wird: die Öffnung traditioneller Hochkulturinstitutionen für neue Zielgruppen. Gedreht wurde überwiegend in Paris. Dabei wurden reale Schauplätze wie die Opéra Garnier genutzt, um Authentizität zu erzeugen. Die musikalische Ausrichtung des Films kombiniert klassische Opernarien mit modernen Einflüssen, was sich auch in der Besetzung widerspiegelt. Somit positioniert sich der Film als Beitrag zur Popularisierung der Oper in einem zeitgenössischen, jüngeren Kontext.


Eintritt: 5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Tenor – Eine Stimme, zwei Welten (2022)

Datum: Di., 21. April 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Komödie

Handlung

Antoine (Mohammed Belkhir) ist ein junger Mann aus den Pariser Vorstädten, der ohne große Überzeugung ein Buchhaltungsstudium absolviert. Er teilt seine Zeit zwischen Rap-Battles, bei denen er sein Talent unter Beweis stellt, und seiner Tätigkeit als Sushi-Lieferant auf. Bei einem Einkaufsbummel in der Opéra Garnier kreuzt sich sein Weg mit dem von Madame Loyseau (Michèle Laroque), die an dieser ehrwürdigen Institution als Gesangslehrerin arbeitet. Sie erkennt in Antoine ein rohes Talent, das es zu fördern gilt. Trotz seiner fehlenden Opernerfahrung ist Antoine von dieser Ausdrucksform fasziniert und lässt sich überzeugen, den Unterricht von Madame Loyseau zu besuchen. Antoine bleibt keine andere Wahl, als seine Familie, seine Freunde und die ganze Stadt zu belügen, denn für sie ist die Oper ein Ding der Bourgeoisie, weit entfernt von ihrer Welt.

Hintergrund

Der Film ist eine französische Produktion von Claude Zidi Jr., dem Sohn des bekannten Regisseurs Claude Zidi. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Cyrille Droux. In den Hauptrollen sind Michèle Laroque und MB14 (bürgerlich Mohamed Belkhir) zu sehen. Letzterer ist insbesondere als Beatboxer bekannt und kann seine musikalische Erfahrung authentisch in die Rolle einbringen. Dies war für die Produktionsentscheidung von zentraler Bedeutung.

Ein wesentlicher Hintergrund des Films ist die bewusste Verbindung von urbaner Musikkultur mit klassischer Oper. Damit greift die Produktion ein Spannungsfeld auf, das in Frankreich auch kulturpolitisch diskutiert wird: die Öffnung traditioneller Hochkulturinstitutionen für neue Zielgruppen. Gedreht wurde überwiegend in Paris. Dabei wurden reale Schauplätze wie die Opéra Garnier genutzt, um Authentizität zu erzeugen. Die musikalische Ausrichtung des Films kombiniert klassische Opernarien mit modernen Einflüssen, was sich auch in der Besetzung widerspiegelt. Somit positioniert sich der Film als Beitrag zur Popularisierung der Oper in einem zeitgenössischen, jüngeren Kontext.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Blau ist eine warme Farbe [französisch OmU] (2013)

Datum: Mi., 22. April 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 22:30 Uhr

KVHS Kino OmU – Filme in der Originalsprache

Drama / Komödie

Vor jedem Film findet eine Einführung in deutscher Sprache statt.

Handlung

Adèle (Adèle Exarchopoulos) ist noch Schülerin, als sie feststellt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt. Nachdem erste sexuelle Erfahrungen mit einem Mann sie nicht erfüllt haben, verliebt sich die 17-Jährige in die ältere Kunststudentin Emma (Léa Seydoux). Emma beeindruckt Adèle mit ihrem außergewöhnlichen Aussehen und ihrer bildungsbürgerlichen Attitüde. Die beiden Frauen beginnen eine Affäre, aus der eine Beziehung entsteht. Nach ihrem Schulabschluss beginnt Adèle eine Ausbildung zur Pädagogin und ist ihrer Freundin völlig verfallen. Emma macht Adèle zu ihrer Muse und stellt sie ihrem erlesenen Freundeskreis vor. Adèle wird zwar positiv aufgenommen, fühlt sich in der ungewohnten Umgebung jedoch nicht ganz wohl. Als Emma einige Zeit mit ihrer Ex-Freundin Lise (Mona Walravens) verbringt, reagiert Adèle sehr eifersüchtig und wirft sich dem nächstbesten Mann in die Arme …

Hintergrund

Der Film trägt den Originaltitel „La Vie d’Adèle“ und wurde von Abdellatif Kechiche inszeniert. Er basiert lose auf der Graphic Novel „Le bleu est une couleur chaude” von Julie Maroh. Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2013 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde außergewöhnlicherweise nicht nur dem Regisseur, sondern auch den beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux zugesprochen. Diese Entscheidung unterstreicht die zentrale Bedeutung der schauspielerischen Leistungen für die Gesamtwirkung des Films.

Produktion und Rezeption waren von intensiven Diskussionen geprägt. Der Film zeichnet sich durch eine ungewöhnlich lange Laufzeit von rund drei Stunden sowie einen stark naturalistischen, beobachtenden Inszenierungsstil aus, der sich an Techniken des sozialrealistischen Kinos orientiert. Gleichzeitig gab es Kritik an den Arbeitsbedingungen während der Dreharbeiten, insbesondere seitens der beteiligten Schauspielerinnen und der Gewerkschaften der französischen Filmindustrie. Auch die explizite Darstellung von Intimität führte international zu kontroversen Debatten über künstlerische Freiheit, Blickregime und Repräsentation und machte den Film so zu einem viel diskutierten Werk innerhalb der zeitgenössischen Filmwissenschaft.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.


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