

Drama

Handlung
John sitzt unschuldig im Gefängnis, verurteilt für einen Mord, den er nicht begangen hat. Die Arbeit in der Theatergruppe gibt ihm die Kraft, weiterhin seine Unschuld zu beweisen. Doch als der unberechenbare Clarence „Divine Eye“ Maclin der Theatergruppe beitritt, gerät die Routine der Gruppe aus dem Gleichgewicht. Es kommt nicht nur zu verbalen Reibereien, sondern auch die kreative Arbeit wird gestört. Der wenig umgängliche Neuling besteht nämlich darauf, statt eines weiteren dramatischen Stoffes eine Komödie auf die Bühne zu bringen, wodurch die bisherigen Vorbereitungen zunichte gemacht werden.
Hintergrund
Der Film erzählt auf überraschend klischeearme Weise die großartig inszenierte Geschichte von Häftlingen, die ein kunstorientiertes Rehabilitationsprogramm als Chance nutzen. Sie spielen Theater und entdecken dabei kreative Seiten an sich, die sie bisher nicht kannten. Sie schöpfen wieder Mut und Hoffnung.
Sing Sing (offiziell „Sing Sing Correctional Facility”) ist ein staatliches Gefängnis im US-Bundesstaat New York, das sich etwa 50 Kilometer von New York City entfernt befindet. Die Anstalt wird im Gefängnissystem der Vereinigten Staaten als Maximum-Security-Prison, also als Hochsicherheitsgefängnis, klassifiziert. Das RTA-Programm (Rehabilitation Through the Arts) ist ein bekanntes Programm in US-Gefängnissen. Es unterstützt Inhaftierte dabei, durch darstellende Künste wichtige Lebenskompetenzen zu entwickeln und gibt ihnen eine Perspektive. Es fördert den Ansatz der Resozialisierung durch menschliche Würde.
Im Alumni-Ensemble sind mehr als 85 % der Besetzung ehemalige Teilnehmer des RTA-Programms. Die ehemals Inhaftierten kehren als Schauspieler zurück und verleihen dem Film so eine beeindruckende Authentizität. Auch die Hauptdarsteller Clarence „Divine Eye“ Maclin und John „Divine G“ Whitfield spielen sich selbst oder Versionen ihrer selbst.
Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €