Archiv

Einer flog über das Kuckucksnest (1975)

Datum: Di., 13. Oktober 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:15 Uhr

[US] Tragikomödie

https://youtu.be/-mQt9p0dUy0?si=4_shZ4le4lDfxBOF

Handlung

Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, lässt sich der rebellische Lebenskünstler Randle Patrick McMurphy (Jack Nicholson) in eine staatliche Nervenheilanstalt einweisen. Er erwartet ein leichtes Spiel, doch hinter den sterilen Mauern trifft er auf ein System der totalen Unterdrückung. Die Station wird mit eiserner Hand von der unterkühlten Oberschwester Ratched (Louise Fletcher) regiert, die den Willen der Patienten durch Medikamente, Routine und psychologische Demütigung systematisch bricht. McMurphy, der sich weigert, seine Individualität aufzugeben, beginnt einen leidenschaftlichen Kleinkrieg gegen die autoritäre Ordnung. Mit Humor und Lebensfreude versucht er, seine Mitpatienten aus ihrer Lethargie zu reißen und ihnen ein Stück Würde zurückzugeben. Doch was als spielerische Provokation beginnt, entwickelt sich schnell zu einem hochgefährlichen Machtkampf zwischen menschlichem Freiheitsdrang und einer gnadenlosen Institution.

Hintergrund

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey und dem darauf beruhenden Theaterstücks von Dale Wasserman. Die Tragikomödie sorgte bei seiner Premiere vor 50 Jahren für große Furore - und wurde später mit fünf Oscars ausgezeichnet. Miloš Forman drehte in einer echten Psychiatrie, machte Patienten zu Komparsen und verwischte so die Grenzen zwischen Realität und Fiktion am Set zusehends. Entstanden ist ein Filmklassiker, der die Crew an ihre mentalen Grenzen brachte – und der bis heute unvergessen bleibt.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Zwei wie Pech und Schwefel (1974)

Datum: Fr., 9. Oktober 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:50 Uhr

[IT] [ES] Action / Komödie

https://youtu.be/TPZQWetE33U?si=qO8s_EXQJBr-LAW7

Action aus der Konserve

Handlung

Die begeisterten Hobbyrennfahrer Ben (Bud Spencer) und Kid (Terence Hill) kommen bei einem Crash-Car-Rennen gleichzeitig über die Ziellinie und müssen sich den Gewinn, einen roten Strandbuggy, teilen. Ein Wettessen mit Würstchen und Bier soll entscheiden, wer der wahre Gewinner des Wagens ist. Bevor es jedoch so weit kommt, wird der Buggy von einer Schlägertruppe gewaltig demoliert. Das lässt sich das schlagkräftige Duo natürlich nicht gefallen und geht selbst gegen die kriminelle Truppe vor.

Hintergrund

Der italienische Originaltitel „…altrimenti ci arrabbiamo!“ heißt auf Deutsch übersetzt „… sonst werden wir wütend!“ und ist ein Zitat aus dem Film. In der deutschen Version heißt es allerdings „Wir werden sogar sehr ungemütlich…“. Der Film bietet dem Publikum genau das was es erwartet: Hau-Drauf, knallige Sprüche und vollkommen absurde Szenarien.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €


Jeden 2. Freitag im Monat gibt es einen Filmklassiker, der knallt! Bei „Action aus der Konserve“ kommen zeitlose Actionklassiker zurück auf die Leinwand – mit mitreißenden Stunts, markigen Sprüchen, ikonischen Dialogen und unvergesslichen Soundtracks. Große Helden, fiese Schurken, wilde Verfolgungsjagden und jede Menge Kino-Nostalgie sorgen für echtes Popcorn-Feeling. Licht aus, Film ab und Action!

Anna, ich hab Angst um Dich (2002)

Datum: Di., 6. Oktober 2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

[DE] Dokumentarfilm

https://youtu.be/9X60sVYRahw?si=Rvmtiibbv3S-sWBQ

Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Moringen

Handlung

Dokumentarfilm über Anna Pröll und ihre Familie aus Augsburg. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die bereits als Jugendliche Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete und dadurch selbst zur Verfolgten wurde. Der Film zeichnet ihren Lebensweg nach und verbindet ihre persönlichen Erfahrungen mit den Themen Widerstand, Zivilcourage, Solidarität und Freundschaft. Anna Pröll war gerade einmal 17 Jahre alt, als sie verhaftet wurde. Über das Augsburger Untersuchungsgefängnis und das Gefängnis Aichach kam sie schließlich in das Konzentrationslager Moringen. Ihre Erinnerungen geben einen unmittelbaren Einblick in eine Zeit, in der mutiges Handeln schwerwiegende persönliche Konsequenzen haben konnte. Dabei stellt der Film nicht nur historische Ereignisse in den Mittelpunkt, sondern er fragt auch danach, was Zivilcourage bedeutet und welche Bedeutung persönliche Verantwortung hat.

Hintergrund

Der 80-minütige Dokumentarfilm entstand unter der Federführung von Josef Pröll, der die Verantwortung für Kamera, Ton, Schnitt und technische Umsetzung übernahm. Die wissenschaftliche Bearbeitung erfolgte durch Wolfgang Kucera. Als Kommentarsprecher ist Dieter Goertz zu hören. Inhaltlich basiert der Film hauptsächlich auf den Erinnerungen von Anna Pröll und zeichnet ihr Leben von 1916 bis 2000 nach. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Bezug zur Gedenkstätte Moringen zu. Anna Pröll war während der NS-Zeit in Moringen inhaftiert. Der Film versteht sich als Beitrag zur Erinnerungskultur sowie zur Auseinandersetzung mit Widerstand und Zivilcourage. Die Produzenten beschreiben ihn als „Geschichte zum Anfassen” und weisen darauf hin, dass er auch bei schulischen und öffentlichen Veranstaltungen gezeigt wird. Für eine Veranstaltung an der KZ-Gedenkstätte Moringen besitzt er daher einen unmittelbaren historischen und örtlichen Bezug.


Eintritt: frei

Sneak Preview 09’26

Datum: Di., 29. September 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

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Sneak Preview

Beschreibung

Die Sneak Preview bezeichnet eine unangekündigte Filmvorführung vor dem offiziellen Release. Die Besucher wissen beim Kartenkauf nicht, welcher Film gezeigt wird.


Eintritt: 5 €

Jenseits von Afrika [englisch OmU] (1985)

Datum: Di., 22. September 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 22:10 Uhr

[US] Historie / Liebesfilm / Drama

https://youtu.be/8XAmkwnkcSs?si=dzrag90YlQMlWhD5

KVHS Kino OmU - Filme in der Originalsprache. Vor jedem Film findet eine Einführung in deutscher Sprache statt.

Handlung

Anfang des 20. Jahrhunderts zieht die dänische Baronin Karen Blixen (Meryl Streep) nach Britisch-Ostafrika, dem heutigen Kenia, um mit ihrem Ehemann, Baron Bror von Blixen-Finecke (Klaus Maria Brandauer), ein neues Leben zu beginnen. Fernab ihrer europäischen Heimat muss sie sich an die ungewohnte Umgebung, die gesellschaftlichen Verhältnisse und die Herausforderungen des Farmbetriebs gewöhnen. Während sie versucht, ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben umzusetzen, lernt sie den britischen Abenteurer und Großwildjäger Denys Finch Hatton (Robert Redford) kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Beziehung, die jedoch von unterschiedlichen Vorstellungen über Freiheit, Bindung und Lebensführung geprägt ist. Gleichzeitig wächst Karens Verbundenheit mit Afrika und den Menschen, die sie dort trifft. Zu ihnen gehört unter anderem ihr Koch Kamante (Joseph Thiaka), dessen Lebensweg eng mit dem ihren verbunden ist.

Hintergrund

Sydney Pollacks „Jenseits von Afrika“ (Originaltitel: „Out of Africa“) basiert auf Episoden aus dem Leben der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen. Als literarische Quellen dienten insbesondere ihr autobiografisches Werk „Afrika – dunkel lockende Welt”, die Novelle „Schatten wandern übers Gras” sowie ihre Briefe aus Afrika. Für die filmische Umsetzung wurden zudem Biografien über Blixen und Denys Finch Hatton herangezogen. Kurt Luedtke schrieb das Drehbuch, Sydney Pollack führte Regie und produzierte den Film. Wichtig ist, dass es sich bei dem Film nicht um eine streng dokumentarische Biografie handelt. Reale Ereignisse und Personen wurden für die Dramaturgie teilweise zusammengeführt, verändert oder zeitlich verschoben. Auch die Beziehung zwischen Blixen und Finch Hatton wurde für den Film entsprechend verdichtet. Die aufwendige Produktion wurde insbesondere für ihre Landschaftsaufnahmen und die Kameraarbeit von David Watkin bekannt und erhielt mehrere Oscars, darunter in den Kategorien „Bester Film”, „Beste Regie” und „Beste Kamera”.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Man lernt nie aus (2015)

Datum: Di., 15. September 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

[US] Komödie

https://youtu.be/li6aIYVgAAo?si=Z16WCsV8B99PPzEE

Handlung

Der 70-jährige Witwer Ben Whittaker (Robert De Niro) ist im Ruhestand. Doch ihm fehlen eine Aufgabe und der regelmäßige Kontakt zu anderen Menschen. Deshalb bewirbt er sich als Senior-Praktikant bei einem jungen Online-Modeunternehmen mit Sitz in New York. Dort trifft der erfahrene Geschäftsmann auf eine völlig andere Arbeitswelt und auf die Gründerin und Geschäftsführerin Jules Ostin (Anne Hathaway). Jules ist jung, erfolgreich und ehrgeizig, steht aber gleichzeitig unter erheblichem beruflichem und privatem Druck. Zunächst weiß sie wenig mit dem deutlich älteren Praktikanten anzufangen, doch Ben erweist sich aufgrund seiner Lebenserfahrung, seiner ruhigen Art und seiner sozialen Kompetenz als überraschend wertvoller Mitarbeiter. Auch seine Begegnung mit der sympathischen Unternehmensmitarbeiterin Fiona (Rene Russo) wird zu einem wichtigen Bestandteil seines neuen Lebensabschnitts. Während Ben sich in der modernen Start-up-Welt zurechtfindet, verändert sich auch Jules' Blick auf ihren beruflichen und privaten Weg. Aus dem zunächst ungewöhnlichen Arbeitsverhältnis entwickelt sich eine Freundschaft, die beide Generationen miteinander verbindet.

Hintergrund

Die Komödie wurde von Nancy Meyers geschrieben und inszeniert. Meyers verbindet klassische Elemente einer Komödie mit einem Generationenthema: Der Film stellt eine junge, digital geprägte Arbeitswelt einer älteren Generation gegenüber, ohne eine der beiden Seiten grundsätzlich als überlegen darzustellen. Bens vermeintlich überholte Erfahrungen erweisen sich vielmehr als Fähigkeiten, die in einer schnelllebigen Arbeitsumgebung weiterhin von Bedeutung sind. Gleichzeitig wird Jules nicht als bloße Vertreterin einer oberflächlichen Start-up-Kultur dargestellt, sondern als Unternehmerin, die mit den Anforderungen ihrer beruflichen Verantwortung und ihres Privatlebens umgehen muss.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Man lernt nie aus (2015)

Datum: Di., 15. September 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

[US] Komödie

https://youtu.be/li6aIYVgAAo?si=Z16WCsV8B99PPzEE

KinoCafé

Handlung

Der 70-jährige Witwer Ben Whittaker (Robert De Niro) ist im Ruhestand. Doch ihm fehlen eine Aufgabe und der regelmäßige Kontakt zu anderen Menschen. Deshalb bewirbt er sich als Senior-Praktikant bei einem jungen Online-Modeunternehmen mit Sitz in New York. Dort trifft der erfahrene Geschäftsmann auf eine völlig andere Arbeitswelt und auf die Gründerin und Geschäftsführerin Jules Ostin (Anne Hathaway). Jules ist jung, erfolgreich und ehrgeizig, steht aber gleichzeitig unter erheblichem beruflichem und privatem Druck. Zunächst weiß sie wenig mit dem deutlich älteren Praktikanten anzufangen, doch Ben erweist sich aufgrund seiner Lebenserfahrung, seiner ruhigen Art und seiner sozialen Kompetenz als überraschend wertvoller Mitarbeiter. Auch seine Begegnung mit der sympathischen Unternehmensmitarbeiterin Fiona (Rene Russo) wird zu einem wichtigen Bestandteil seines neuen Lebensabschnitts. Während Ben sich in der modernen Start-up-Welt zurechtfindet, verändert sich auch Jules' Blick auf ihren beruflichen und privaten Weg. Aus dem zunächst ungewöhnlichen Arbeitsverhältnis entwickelt sich eine Freundschaft, die beide Generationen miteinander verbindet.

Hintergrund

Die Komödie wurde von Nancy Meyers geschrieben und inszeniert. Meyers verbindet klassische Elemente einer Komödie mit einem Generationenthema: Der Film stellt eine junge, digital geprägte Arbeitswelt einer älteren Generation gegenüber, ohne eine der beiden Seiten grundsätzlich als überlegen darzustellen. Bens vermeintlich überholte Erfahrungen erweisen sich vielmehr als Fähigkeiten, die in einer schnelllebigen Arbeitsumgebung weiterhin von Bedeutung sind. Gleichzeitig wird Jules nicht als bloße Vertreterin einer oberflächlichen Start-up-Kultur dargestellt, sondern als Unternehmerin, die mit den Anforderungen ihrer beruflichen Verantwortung und ihres Privatlebens umgehen muss.


Eintritt: 5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Palliativstation (2025)

Datum: Sa., 12. September 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 20:00 Uhr

[DE] Dokumentarfilm

https://youtu.be/XqFoq4MShZs?si=hQVjXxcyLwbnB9N4

Kooperation mit Förderverein Solling-Hospiz Christine Amalie e. V.

Handlung

In Philipp Dörings Dokumentarfilm wird der Alltag auf der Palliativstation des Berliner Franziskus-Krankenhauses gezeigt. Im Mittelpunkt stehen reale Menschen, darunter der Arzt Sebastian Pfrang, der Palliativmediziner Winfried Hardinghaus, die Ärztin Annette Ortmann und Tabea Sammer, die jeweils sich selbst spielen. Döring begleitete über mehrere Monate hinweg die Arbeit auf der Station, Visiten und Gespräche mit Patienten und Angehörigen. Auch die internen Beratungen des medizinischen und pflegerischen Teams wurden gefilmt. Dabei geht es nicht nur um Krankheit und Sterben, sondern auch um persönliche Lebensgeschichten, Wünsche, Ängste, Fortschritte und zwischenmenschliche Beziehungen. Die Palliativmedizin zielt nicht darauf ab, eine unheilbare Erkrankung zu heilen, sondern die verbleibende Lebenszeit möglichst lebenswert und selbstbestimmt zu gestalten. Der Film zeigt, wie individuell diese Situationen sind und wie Ärzte, Pflegekräfte, Patienten und Angehörige gemeinsam Entscheidungen über Behandlung, Unterstützung und Abschied treffen.

Hintergrund

„Palliativstation“ ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm des Regisseurs Philipp Döring. Er war auch für Kamera, Schnitt und Produktion verantwortlich. Seine Weltpremiere feierte er 2025 im Forum der 75. Berlinale. Mit einer Laufzeit von 245 Minuten ermöglicht der Film eine sehr ausführliche Beobachtung des Stationsalltags. Döring verzichtet weitgehend auf eine klassische dokumentarische Erklärstruktur und lässt Situationen, Gespräche und Begegnungen ausgiebig wirken. Dadurch entsteht ein unmittelbarer Einblick in einen Bereich des Gesundheitswesens, der normalerweise stark von persönlichen und medizinischen Grenzen geprägt ist. Die Berlinale beschreibt den Film als Institutionsbeobachtung. „Palliativstation” wurde 2025 unter anderem mit dem Heiner-Carow-Preis der Berlinale und dem 3sat-Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet.


Eintritt: 5 €

Terminator (1984)

Datum: Fr., 11. September 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:50 Uhr

[US/UK] Action / Thriller / Science Fiction

https://youtu.be/idqQ-6O-D6I?si=1jF1MIQ5Smp4844Y

Action aus der Konserve

Handlung

In einer düsteren Zukunft ist die Menschheit von einem Krieg gegen intelligente Maschinen bedroht. Ein nahezu unaufhaltsamer Terminator (Arnold Schwarzenegger) wird aus dem Jahr 2029 in das Los Angeles des Jahres 1984 geschickt, um die junge Sarah Connor (Linda Hamilton) aufzuspüren und zu töten. Denn sie wird in der Zukunft eine entscheidende Rolle für das Überleben der Menschheit spielen. Gleichzeitig reist der Soldat Kyle Reese (Michael Biehn) aus der Zukunft zurück, um sie zu beschützen. Damit beginnt für Sarah eine gnadenlose Flucht, bei der sie allmählich erkennt, weshalb sie zum Ziel der Maschinen geworden ist. Während der Terminator sie unerbittlich verfolgt, versucht Reese, sie nicht nur vor ihrem Verfolger zu schützen, sondern ihr auch die Zusammenhänge zwischen Gegenwart und Zukunft zu erklären.

Hintergrund

„Terminator“ war der zweite Spielfilm des Regisseurs und Drehbuchautors James Cameron. Er entstand mit einem für einen Science-Fiction-Actionfilm vergleichsweise begrenzten Budget. Eine Besonderheit der Produktion war die Verbindung klassischer Spezialeffekte mit damals modernen filmtechnischen Verfahren. So kamen für die mechanische Erscheinung des Terminators und dessen Verletzungen unter anderem aufwendige Masken- und Animatronik-Effekte zum Einsatz. Der Film wurde 1984 zunächst als kleiner Science-Fiction-Thriller veröffentlicht und entwickelte sich zu einem internationalen Erfolg. Besonders prägend war dabei die Besetzung mit Arnold Schwarzenegger: Obwohl er zu diesem Zeitpunkt vor allem als Bodybuilder und aufstrebender Actiondarsteller bekannt war, machte ihn die wortkarge, körperlich dominierende Rolle des Terminators endgültig zu einem internationalen Filmstar. Der Erfolg führte später zu mehreren Fortsetzungen und machte die Figur des Terminators zu einer der bekanntesten Erscheinungen des Science-Fiction-Kinos.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Chihiros Reise ins Zauberland (2001)

Datum: Di., 8. September 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:10 Uhr

[JP] Anime / Fantasy / Familie

https://youtu.be/KnKguD4xEks?si=NA4VANJurkYeW1Vy

Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums kehrt der Studio-Ghibli-Klassiker zurück auf die große Leinwand

Handlung

Die junge Chihiro ist mit ihren Eltern auf dem Weg zu einem Vergnügungspark, als sie nach dem Durchqueren eines geheimnisvollen Tunnels in eine magische Geisterwelt geraten. Dort werden ihre Eltern in Schweine verwandelt und Chihiro muss sich allein zurechtfinden. In einem Badehaus für erschöpfte Gottheiten begegnet sie außergewöhnlichen Wesen wie mehrarmigen Maschinisten, einem Faulgott, dem geheimnisvollen Ohngesicht und dem Jungen Haku. Die Hexe Yubaba (gesprochen von Nina Hagen) betreibt das Badehaus und kontrolliert ihre Arbeiter, indem sie ihnen die Namen raubt. Wer seinen Namen vergessen hat, kann nie wieder in seine Welt zurück. So ist es auch dem Jungen Haku widerfahren. Nun muss Chihiro Mut, eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen, um nicht nur ihre eigenen Eltern, sondern auch Haku vom Fluch zu befreien.

Hintergrund

Wie bei vielen Filmen von Hayao Miyazaki geht es auch in „Chihiros Reise ins Zauberland“ unter anderem um Umweltschutz und die Frage, wie Menschen und Umwelt in Harmonie existieren können. So muss Chihiro im Badehaus den Gast Faulgott waschen, dem aufgrund seines üblen Gestanks niemand zu nahe kommen will. Sie befreit den Faulgott von allerlei menschlichem Abfall, sodass am Ende ein sprudelnder, verjüngter und klarer Flussgeist zum Vorschein kommt. Nach seinem Kinostart im Jahr 2001 entwickelte sich der Film zu einem weltweiten Erfolg und gewann als erster Anime überhaupt einen Oscar. Der japanische Kultfilm begeistert durch seine berührende Coming-of-Age-Geschichte und seine universellen Themen, die auch nach 25 Jahren nichts von ihrer Aktualität und Magie verloren haben. Aufgrund einiger düsterer Elemente wird der Film für Zuschauer ab 12 Jahren empfohlen.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €