Archiv

Blau ist eine warme Farbe [französisch OmU] (2013)

Datum: Mi., 22. April 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 22:30 Uhr

KVHS Kino OmU - Filme in der Originalsprache

Drama / Komödie

https://youtu.be/rgHHpldfVaQ?si=p0zgcxiMFF-ZE8GI

Vor jedem Film findet eine Einführung in deutscher Sprache statt.

Handlung

Adèle (Adèle Exarchopoulos) ist noch Schülerin, als sie feststellt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt. Nachdem erste sexuelle Erfahrungen mit einem Mann sie nicht erfüllt haben, verliebt sich die 17-Jährige in die ältere Kunststudentin Emma (Léa Seydoux). Emma beeindruckt Adèle mit ihrem außergewöhnlichen Aussehen und ihrer bildungsbürgerlichen Attitüde. Die beiden Frauen beginnen eine Affäre, aus der eine Beziehung entsteht. Nach ihrem Schulabschluss beginnt Adèle eine Ausbildung zur Pädagogin und ist ihrer Freundin völlig verfallen. Emma macht Adèle zu ihrer Muse und stellt sie ihrem erlesenen Freundeskreis vor. Adèle wird zwar positiv aufgenommen, fühlt sich in der ungewohnten Umgebung jedoch nicht ganz wohl. Als Emma einige Zeit mit ihrer Ex-Freundin Lise (Mona Walravens) verbringt, reagiert Adèle sehr eifersüchtig und wirft sich dem nächstbesten Mann in die Arme …

Hintergrund

Der Film trägt den Originaltitel „La Vie d’Adèle" und wurde von Abdellatif Kechiche inszeniert. Er basiert lose auf der Graphic Novel „Le bleu est une couleur chaude” von Julie Maroh. Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2013 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde außergewöhnlicherweise nicht nur dem Regisseur, sondern auch den beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Exarchopoulos und Léa Seydoux zugesprochen. Diese Entscheidung unterstreicht die zentrale Bedeutung der schauspielerischen Leistungen für die Gesamtwirkung des Films.

Produktion und Rezeption waren von intensiven Diskussionen geprägt. Der Film zeichnet sich durch eine ungewöhnlich lange Laufzeit von rund drei Stunden sowie einen stark naturalistischen, beobachtenden Inszenierungsstil aus, der sich an Techniken des sozialrealistischen Kinos orientiert. Gleichzeitig gab es Kritik an den Arbeitsbedingungen während der Dreharbeiten, insbesondere seitens der beteiligten Schauspielerinnen und der Gewerkschaften der französischen Filmindustrie. Auch die explizite Darstellung von Intimität führte international zu kontroversen Debatten über künstlerische Freiheit, Blickregime und Repräsentation und machte den Film so zu einem viel diskutierten Werk innerhalb der zeitgenössischen Filmwissenschaft.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Tenor – Eine Stimme, zwei Welten (2022)

Datum: Di., 21. April 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Komödie

https://youtu.be/rKxyWlUjZWo?si=IbZluQIcAFSb5s8g

Handlung

Antoine (Mohammed Belkhir) ist ein junger Mann aus den Pariser Vorstädten, der ohne große Überzeugung ein Buchhaltungsstudium absolviert. Er teilt seine Zeit zwischen Rap-Battles, bei denen er sein Talent unter Beweis stellt, und seiner Tätigkeit als Sushi-Lieferant auf. Bei einem Einkaufsbummel in der Opéra Garnier kreuzt sich sein Weg mit dem von Madame Loyseau (Michèle Laroque), die an dieser ehrwürdigen Institution als Gesangslehrerin arbeitet. Sie erkennt in Antoine ein rohes Talent, das es zu fördern gilt. Trotz seiner fehlenden Opernerfahrung ist Antoine von dieser Ausdrucksform fasziniert und lässt sich überzeugen, den Unterricht von Madame Loyseau zu besuchen. Antoine bleibt keine andere Wahl, als seine Familie, seine Freunde und die ganze Stadt zu belügen, denn für sie ist die Oper ein Ding der Bourgeoisie, weit entfernt von ihrer Welt.

Hintergrund

Der Film ist eine französische Produktion von Claude Zidi Jr., dem Sohn des bekannten Regisseurs Claude Zidi. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Cyrille Droux. In den Hauptrollen sind Michèle Laroque und MB14 (bürgerlich Mohamed Belkhir) zu sehen. Letzterer ist insbesondere als Beatboxer bekannt und kann seine musikalische Erfahrung authentisch in die Rolle einbringen. Dies war für die Produktionsentscheidung von zentraler Bedeutung.

Ein wesentlicher Hintergrund des Films ist die bewusste Verbindung von urbaner Musikkultur mit klassischer Oper. Damit greift die Produktion ein Spannungsfeld auf, das in Frankreich auch kulturpolitisch diskutiert wird: die Öffnung traditioneller Hochkulturinstitutionen für neue Zielgruppen. Gedreht wurde überwiegend in Paris. Dabei wurden reale Schauplätze wie die Opéra Garnier genutzt, um Authentizität zu erzeugen. Die musikalische Ausrichtung des Films kombiniert klassische Opernarien mit modernen Einflüssen, was sich auch in der Besetzung widerspiegelt. Somit positioniert sich der Film als Beitrag zur Popularisierung der Oper in einem zeitgenössischen, jüngeren Kontext.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Tenor – Eine Stimme, zwei Welten (2022)

Datum: Di., 21. April 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:30 Uhr

KinoCafé

Komödie

https://youtu.be/rKxyWlUjZWo?si=IbZluQIcAFSb5s8g

Handlung

Antoine (Mohammed Belkhir) ist ein junger Mann aus den Pariser Vorstädten, der ohne große Überzeugung ein Buchhaltungsstudium absolviert. Er teilt seine Zeit zwischen Rap-Battles, bei denen er sein Talent unter Beweis stellt, und seiner Tätigkeit als Sushi-Lieferant auf. Bei einem Einkaufsbummel in der Opéra Garnier kreuzt sich sein Weg mit dem von Madame Loyseau (Michèle Laroque), die an dieser ehrwürdigen Institution als Gesangslehrerin arbeitet. Sie erkennt in Antoine ein rohes Talent, das es zu fördern gilt. Trotz seiner fehlenden Opernerfahrung ist Antoine von dieser Ausdrucksform fasziniert und lässt sich überzeugen, den Unterricht von Madame Loyseau zu besuchen. Antoine bleibt keine andere Wahl, als seine Familie, seine Freunde und die ganze Stadt zu belügen, denn für sie ist die Oper ein Ding der Bourgeoisie, weit entfernt von ihrer Welt.

Hintergrund

Der Film ist eine französische Produktion von Claude Zidi Jr., dem Sohn des bekannten Regisseurs Claude Zidi. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Cyrille Droux. In den Hauptrollen sind Michèle Laroque und MB14 (bürgerlich Mohamed Belkhir) zu sehen. Letzterer ist insbesondere als Beatboxer bekannt und kann seine musikalische Erfahrung authentisch in die Rolle einbringen. Dies war für die Produktionsentscheidung von zentraler Bedeutung.

Ein wesentlicher Hintergrund des Films ist die bewusste Verbindung von urbaner Musikkultur mit klassischer Oper. Damit greift die Produktion ein Spannungsfeld auf, das in Frankreich auch kulturpolitisch diskutiert wird: die Öffnung traditioneller Hochkulturinstitutionen für neue Zielgruppen. Gedreht wurde überwiegend in Paris. Dabei wurden reale Schauplätze wie die Opéra Garnier genutzt, um Authentizität zu erzeugen. Die musikalische Ausrichtung des Films kombiniert klassische Opernarien mit modernen Einflüssen, was sich auch in der Besetzung widerspiegelt. Somit positioniert sich der Film als Beitrag zur Popularisierung der Oper in einem zeitgenössischen, jüngeren Kontext.


Eintritt: 5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Sneak Preview 04’26

Datum: Di., 14. April 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:05 Uhr

Sneak Preview

Beschreibung

Die Sneak Preview bezeichnet eine unangekündigte Filmvorführung vor dem offiziellen Release. Die Besucher wissen beim Kartenkauf nicht, welcher Film gezeigt wird.


Eintritt: 5 €

Der Pinguin meines Lebens (2024)

Datum: Di., 7. April 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:50 Uhr

Drama

https://youtu.be/ivhwya7O-xE?si=QG3IbbStgg09ltgc

Handlung

Der mürrische Engländer Tom (Steve Coogan) reist in den 1970er Jahren nach Buenos Aires, um an einem Jungeninternat Englisch zu unterrichten. Inmitten der Unruhen des Militärputsches sieht er sich rebellischen Schülern und einem herausfordernden Alltag gegenüber. Doch eine unerwartete Begegnung verändert alles: Als er an der ölverschmutzten Küste Uruguays einem Pinguin das Leben rettet, weigert dieser sich hartnäckig, von seiner Seite zu weichen. Der Vogel zieht auf Toms Terrasse ein, wird sein treuer Begleiter und für die Schüler eine Vertrauensperson mit Flossen – denn Pinguine sind nicht nur niedlich, sondern auch großartige Zuhörer.

Hintergrund

Peter Cattaneo führte bei dem Film Regie. Jeff Pope schrieb das Drehbuch, das auf den Memoiren des britischen Lehrers Tom Michell basiert. Dieser veröffentlichte seine Erlebnisse im Jahr 2015 in einem autobiografischen Buch. Der Film verbindet stilistisch Elemente von Komödie und Drama und greift neben der persönlichen Geschichte auch den historischen Hintergrund Argentiniens in den 1970er-Jahren auf. Durch die Kombination einer realen Vorlage, eines internationalen Produktionsteams und eines bekannten britischen Hauptdarstellers positioniert sich der Film als europäisch geprägte Literaturverfilmung mit internationalem Anspruch.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Sister Act – Eine himmlische Karriere (1992)

Datum: Sa., 4. April 2026
Uhrzeit: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr

KinoStricken

Komödie / Musical

https://youtu.be/dDXjJGn3uSo?si=kjXvKFRTKtewNvfS

Dieses Mal haben wir als kleinen Bonus einen Erklärbär für Anleitungen und Muster vor Ort.

Handlung

Deloris (Whoopi Goldberg) ist eine lebensfrohe Frau und arbeitet als Sängerin in einer Bar. Eines Tages wird sie jedoch Zeuge, wie ihr Freund Vincent (Harvey Keitel), ein lokaler Mafia-Boss, einen seiner Feinde kaltblütig ermordet. Da Vincent es nicht mag, wenn Zeugen anwesend sind, versucht er auch, Deloris zu ermorden. Doch Deloris kann in letzter Sekunde entkommen und findet Schutz bei der Polizei. Aus Sicherheitsgründen wird sie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen und an einen Ort gebracht, an dem man sie am wenigsten vermuten würde: ein Konvent in San Francisco. Anfangs fällt es ihr schwer, ihren Platz unter den Nonnen zu finden, doch das ändert sich schnell, als sie die Leitung des Klosterchors übernimmt und damit zu einer regionalen Berühmtheit wird. Durch die neu gewonnene Aufmerksamkeit findet jedoch auch Vincent heraus, wo sich seine dringend gesuchte Zeugin aufhält.

Hintergrund

Der Film entstand unter der Regie von Emile Ardolino, Produzent war Scott Rudin. Ein prägendes Element der Produktion war die Musik: Marc Shaiman komponierte die Filmmusik, während der Soundtrack stark von Gospel- und Soul-Traditionen inspiriert ist. Besonders die neu arrangierten Kirchenchor-Versionen bekannter Songs trugen wesentlich zur Popularität des Films bei. „Sister Act” entwickelte sich zu einem großen kommerziellen Erfolg und spielte weltweit ein Vielfaches seines Budgets ein. Der Erfolg inspirierte später ein erfolgreiches Musical, das unter anderem im Londoner West End und am Broadway aufgeführt wurde. Darüber hinaus gilt der Film als wichtiger Meilenstein in der Karriere von Whoopi Goldberg, da er ihr Image als komödiantische Hauptdarstellerin nachhaltig festigte.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €


KinoStricken - Gemeinsam gegen Einsam
Wir stricken gemeinsam und schauen einen Film.

Hierzu sind auch Gäste ohne Strichnadeln herzlich eingeladen.

Bombshell – Das Ende des Schweigens (2019)

Datum: Di., 31. März 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:50 Uhr

Biopic / Drama

https://youtu.be/Smj9c6gYz-g?si=vSdDIef8ady-W9da

Handlung

Dieses Drama, das auf wahren Begebenheiten beruht, handelt von den Fox-News-Moderatorinnen Megyn Kelly (Charlize Theron), Gretchen Carlson (Nicole Kidman) und der neu hinzugekommenen News-Produzentin Kayla Pospisil (Margot Robbie). Sie alle arbeiten unter der Leitung des Gründers Roger Ailes (John Lithgow). Jener nutzt seine Machtposition rigoros aus. Als Carlson ihn wegen jahrelanger sexueller Nötigung zur Rechenschaft ziehen will, melden sich immer mehr Frauen, die unter dem schamlosen Fehlverhalten des Fox-Gründers gelitten haben. Es beginnt ein Kampf gegen die Herrschaft toxischer und rücksichtsloser Männer, die das Bild des größten Nachrichtensenders der USA prägen. Doch das Aufbegehren gegen Ailes und für Gerechtigkeit fordert neben großem Mut noch viel größere Opfer. Die Karrieren und das Privatleben der Frauen stehen auf dem Spiel.

Hintergrund

Regie führte Jay Roach. Er konzentriert sich insbesondere auf die Erfahrungen der Moderatorinnen Megyn Kelly und Gretchen Carlson sowie auf die fiktive Figur Kayla Pospisil, die als narrative Verdichtung weiterer Betroffener dient. Das Drehbuch von Charles Randolph verbindet dokumentarisch recherchierte Details mit dramatischer Zuspitzung und beleuchtet die strukturellen Machtmechanismen innerhalb eines konservativen Medienkonzerns. In den USA erschien der Film unter dem Titel „Bombshell“ und wurde im Kontext der #MeToo-Debatte intensiv diskutiert, da er exemplarisch aufzeigt, wie Machtmissbrauch in hierarchischen Strukturen über lange Zeit hinweg gedeckt oder verharmlost wurde.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Flow (2024)

Datum: Di., 24. März 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Abenteuer / Animation / Familie / Fantasy

https://youtu.be/0ZiL_EOz_h8?si=4s2B50Bh_bEU6vWS

Sprachunabhängig verständlich

Handlung

Nachdem eine gewaltige Flut ihre Heimat überrollt und zerstört hat, muss eine kleine schwarze Katze auf einem Boot Zuflucht suchen. Dieses ungewöhnliche Gefährt wird von verschiedenen Tierarten bewohnt, die trotz ihrer Unterschiede lernen, zusammenzuhalten. Für den Einzelgänger mit den Samtpfoten ist das jedoch alles andere als einfach. Gemeinsam mit seinen Schicksalsgenossen navigiert er durch mystische, überflutete Landschaften und stellt sich den Herausforderungen einer veränderten Welt – immer mit dem großen Ziel vor Augen, sich in seiner neuen Realität zurechtzufinden.

Hintergrund

Der Film ist ein formal außergewöhnliches Werk des lettischen Regisseurs Gints Zilbalodis. Zilbalodis setzt auf eine nahezu dialogfreie Erzählweise und eine stark visuelle sowie atmosphärische Dramaturgie. Er verbindet ein postapokalyptisches Setting mit einer poetischen, beinah meditativen Bildsprache und thematisiert existenzielle Fragen von Gemeinschaft, Instinkt und Anpassungsfähigkeit. Produktionstechnisch ist der Film bemerkenswert, da er in weiten Teilen unabhängig und mit einem kleinen Team realisiert wurde. Die Animation nutzt stilisierte 3D-Welten mit einer fließenden Kameraführung, die stark an die Ästhetik von Videospielen erinnert und den Titel programmatisch aufgreift. International wurde „Flow” auf Festivals präsentiert und als Beispiel für die wachsende Bedeutung osteuropäischer Animationskunst gewürdigt. Damit steht der Film in einer Tradition kontemplativer Animationswerke, die weniger auf Dialog als auf visuelle Immersion und emotionale Resonanz setzen.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Vier Mütter für Edward (2024)

Datum: Di., 17. März 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Saint Patrick’s Day

Drama / Komödie

https://youtu.be/O8rkU5Vme-s?si=jVxekjXjXhYZGJC7

Handlung

Der Schriftsteller Edward (James McArdle) steht kurz vor dem lang ersehnten Durchbruch. Neben der Arbeit an seinem Debütroman kümmert er sich hingebungsvoll um seine resolute Mutter, mit der er zusammenlebt. Als sein Verlag ihm eine Lesereise durch die USA anbietet, gerät sein sorgfältig geordneter Alltag ins Wanken. Denn seine Freunde brechen zeitgleich zu einem spontanen Urlaub auf und lassen ihre Mütter bei ihm zurück. Innerhalb weniger Tage sieht sich Edward somit nicht nur mit beruflichen Entscheidungen konfrontiert, sondern auch mit dem Chaos, das vier eigenwillige Frauen unter seinem Dach entfesseln.

Hintergrund

Der irische Spielfilm wurde von Darren Thornton inszeniert, der das Drehbuch gemeinsam mit seinem Bruder Colin Thornton verfasste. Der Film zeichnet ein erzählerisches Setting, das Fragen nach familiärer Verantwortung, Überforderung im Pflegesystem und generationsübergreifender Solidarität aufgreift. Stilistisch verbindet Thornton Elemente der klassischen britisch-irischen Sozialkomödie mit fein beobachteter Figurenzeichnung. Die Kritik lobte insbesondere das Ensemble der älteren Darstellerinnen sowie die Balance zwischen Humor und Melancholie, die dem Film eine zugleich leichte und nachdenkliche Atmosphäre verleiht.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Haute Couture – Die Schönheit der Geste (2021)

Datum: Di., 17. März 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:40 Uhr

KinoCafé

Drama / Komödie / Tragikomödie

https://youtu.be/HEAwzhNR660?si=yzNgFtY4B5i_JPdV

Handlung

Nachdem die junge Jade (Lyna Khoudri) in der Pariser U-Bahn eine Handtasche gestohlen hat, bereut sie ihre Tat und versucht, die Besitzerin ausfindig zu machen. Sie hat nämlich entdeckt, dass die Tasche einer Frau gehören muss, die einen ähnlichen sozialen und ökonomischen Hintergrund hat wie sie selbst. Als Jade an der Tür des kleinen Vorstadthauses klingelt, in dem die Frau wohnt, lernt sie Esther (Nathalie Baye) kennen, eine Frau in den Sechzigern. Esther, die sich dem Ende ihrer Karriere als Direktrice bei Dior nähert, beschließt, der jungen Frau alles über das Nähen beizubringen.

Hintergrund

Regie führte Sylvie Ohayon, die das Drehbuch gemeinsam mit ihrem Bruder Pierre Trividic schrieb. Gedreht wurde teilweise in echten Haute-Couture-Ateliers, was dem Film eine hohe Authentizität verleiht. Inhaltlich verbindet der Film die Welt der exklusiven Pariser Mode mit sozialen Fragen: Die Begegnung zwischen der erfahrenen Schneidermeisterin und einer jungen Frau aus schwierigen Verhältnissen wird zum Ausgangspunkt einer Geschichte über die Weitergabe von Wissen, Handwerkskunst und gegenseitigem Respekt. Der Film ist somit weniger eine klassische Modegeschichte als ein ruhiges, humanistisches Drama, das die oft unsichtbare Präzision und Hingabe hinter der Haute Couture würdigt.


Eintritt: 5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt