Sneak Preview



Beschreibung
Die Sneak Preview bezeichnet eine unangekündigte Filmvorführung vor dem offiziellen Release. Die Besucher wissen beim Kartenkauf nicht, welcher Film gezeigt wird.
Eintritt: 5 €
Sneak Preview



Die Sneak Preview bezeichnet eine unangekündigte Filmvorführung vor dem offiziellen Release. Die Besucher wissen beim Kartenkauf nicht, welcher Film gezeigt wird.
Eintritt: 5 €


Komödie / Drama

Igor Parat (Alexandre Jollien), ein Fahrradkurier mit Cerebralparese und philosophischem Interesse, und der geschiedene Bestatter Louis Caretti (Bernard Campan) begegnen sich nach einem kleinen Unfall. Igor fühlt sich vom Thema Tod angezogen und begleitet Louis heimlich auf einer Überführung von Lausanne nach Montpellier. Unterwegs treffen sie Cathy (Tiphaine Daviot), die sich ihnen anschließt. Auf der Fahrt diskutieren die drei über Leben und Sterblichkeit, während im Leichenwagen die verstorbene Madeleine Lascaux und die Urne ihres früh verstorbenen Sohnes liegen...
Der Film wurde von Bernard Campan und Alexandre Jollien gemeinsam inszeniert. Die beiden spielen auch die Hauptrollen. Jollien wurde mit zerebraler Kinderlähmung geboren und ist als Philosoph und Autor bekannt. Ursprünglich sollte der Film ein dokumentarischer Blick auf sein Leben werden. Letztlich entstand jedoch eine fiktionale Tragikomödie, die die Grenzen zwischen Humor und existenzieller Tiefe auslotet. Der Film nutzt Humor, philosophische Gedanken und das ungleiche Duo, um mit Vorurteilen aufzuräumen und grundlegende Fragen über Freundschaft, das Leben und das Glück zu stellen.
Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.


Abenteuer / Komödie / Familie / Fantasy

Den exzentrischen Schokoladenhersteller Willy Wonka (Johnny Depp) hat seit Langem niemand mehr gesehen. Eines Tages gewährt der bizarr ausstaffierte Fabrikbesitzer fünf Kindern und einer Begleitperson freien Eintritt in seine Fabrik – unter der Voraussetzung, dass sie eines der goldenen Tickets besitzen, die nach dem Zufallsprinzip in Wonka-Schokoladentafeln verteilt wurden. Gegen jede Wahrscheinlichkeit findet der bettelarme Charlie (Freddie Highmore) das letzte Ticket und schon am nächsten Tag beginnt die abenteuerlichste Sightseeingtour der Schokoladengeschichte.
Der Film ist die zweite große Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuchklassiker Charlie and the Chocolate Factory aus dem Jahr 1964. Regie führte Tim Burton, der dem Stoff einen deutlich stilisierteren, fantasievoll-düsteren Look verlieh. Die Produktion setzte stark auf aufwendige Sets – darunter eine komplett gebaute Schokoladenlandschaft – sowie frühe digitale Effekte, etwa für die Umpa-Lumpas, die alle von Deep Roy gespielt und anschließend digital vervielfacht wurden. Der Film hebt sich bewusst von der Musical-Verfilmung von 1971 ab, indem er sich stärker am Ton des Buches orientiert und Willy Wonka exzentrischer, verschlossener und kindlicher darstellt.
Johnny Depp entwickelte für seine Rolle als Willy Wonka eine ungewöhnliche Mischung aus kindlicher Schrulligkeit und sozialer Unsicherheit, inspiriert von Popkulturfiguren und Burtons eigenem Humor. Der Film erweitert außerdem Dahls Vorlage um eine Rückblende, die Wonkas schwierige Beziehung zu seinem Vater (gespielt von Christopher Lee) beleuchtet – ein erzählerischer Zusatz, der Burtons Handschrift trägt und die Figur emotional vertieft. Trotz gemischter Reaktionen auf Depps Interpretation wurde der Film ein großer kommerzieller Erfolg und gilt heute als eigenständige, visuell eindrucksvolle Neuinterpretation des beliebten Stoffes.
Eintritt:
Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €


Drama / Komödie / Historie

Einbecker Frauenforum
Im Italien der Nachkriegszeit ist die Familie der Hausfrau Delia (Paola Cortellesi) in Aufruhr, denn die geliebte Erstgeborene Marcella (Romana Maggiora Vergano) soll heiraten. Als ein mysteriöser Brief eintrifft, fasst Delia jedoch Mut und stellt sich ihrem gewalttätigen Ehemann, in der Hoffnung, eine bessere Zukunft zu erlangen.
Der Film ist das Regiedebüt der italienischen Schauspielerin und Drehbuchautorin Paola Cortellesi, die darin auch die Hauptrolle übernimmt. In dieser Zeit befindet sich Italien in einem umfassenden Wandel – politisch, gesellschaftlich und ökonomisch – und der Film nutzt dieses Setting, um tief in die affektiven wie strukturellen Zwänge einzutauchen, denen Frauen im patriarchalen System jener Epoche ausgesetzt waren.
Cortellesi kombiniert Elemente von Tragödie, Komödie und sogar Musical-Einlagen, um einerseits die Alltagsrealität greifbar zu machen und andererseits eine möglichst starke emotionale Wirkung zu erzielen. Bemerkenswert ist auch der enorme Erfolg des Films in Italien: Er avancierte 2023 zu einem der meistgesehenen Filme des Jahres – ein Publikumserfolg, der auf die filmische Qualität, das gesellschaftlich relevante Thema Gewalt gegen Frauen und die Bedeutung ihrer Emanzipation zurückgeführt wird.
Mit dem Film unterstützt das NEU-Deli die „Orange Days“, eine Kampagne der Vereinten Nationen, die auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam macht. Mehr Informationen zu dieser Initiative sind unter www.gewalt-stoppen.org zu finden.
Der Eintritt ist frei (inkl. Fingerfood & einem Glas Prosseco). Wir freuen uns über Spenden für einen guten Zweck.


Komödie / Drama

Spätestens als der Boden ihres Wohnzimmers unter Helga (Ulrike Willenbacher) nachgibt, wird ihr klar, dass sie feststeckt. Zwei Jahre ist es her, dass ihr Ehemann sie für eine andere Frau verlassen hat, doch sie ist immer noch wütend und verletzt. Alles ändert sich, als ihre Putzfrau in den Urlaub fährt und den polnischen Arbeiter Ryszard (Zbigniew Zamachowski) als Vertretung schickt. Zunächst selbst Zielscheibe von Helgas Unmut, wird Ryszard bald ihr Vertrauter. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen, fühlt Helga sich von ihm verstanden. Im Schutz der eigenen vier Wände kommen sich die beiden näher. Als Helgas Familie und Freunde jedoch von ihrer Beziehung erfahren, fällt es ihr schwer, zu ihren Gefühlen für Ryszard zu stehen, da er so gar nicht dem gängigen Männlichkeitsbild ihres Milieus entspricht. Wird Helga ihr junges, spätes Glück gesellschaftlichen Konventionen opfern?
Mareille Klein schrieb das Drehbuch und führte Regie. Thematisch lotet der Film ein Nuancenfeld zwischen bürgerlichem Wohlstand, Alter, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Konventionen aus. Helgas aufkeimende Beziehung zu Ryszard konfrontiert sie mit den Vorurteilen und Erwartungen ihres Milieus. Dabei stellt sich die Frage, ob sie ihr späteres Glück, das nicht den üblichen Mustern entspricht, opfern wird.
Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €
[KinoCafé]


Komödie / Drama

Spätestens als der Boden ihres Wohnzimmers unter Helga (Ulrike Willenbacher) nachgibt, wird ihr klar, dass sie feststeckt. Zwei Jahre ist es her, dass ihr Ehemann sie für eine andere Frau verlassen hat, doch sie ist immer noch wütend und verletzt. Alles ändert sich, als ihre Putzfrau in den Urlaub fährt und den polnischen Arbeiter Ryszard (Zbigniew Zamachowski) als Vertretung schickt. Zunächst selbst Zielscheibe von Helgas Unmut, wird Ryszard bald ihr Vertrauter. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen, fühlt Helga sich von ihm verstanden. Im Schutz der eigenen vier Wände kommen sich die beiden näher. Als Helgas Familie und Freunde jedoch von ihrer Beziehung erfahren, fällt es ihr schwer, zu ihren Gefühlen für Ryszard zu stehen, da er so gar nicht dem gängigen Männlichkeitsbild ihres Milieus entspricht. Wird Helga ihr junges, spätes Glück gesellschaftlichen Konventionen opfern?
Mareille Klein schrieb das Drehbuch und führte Regie. Thematisch lotet der Film ein Nuancenfeld zwischen bürgerlichem Wohlstand, Alter, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Konventionen aus. Helgas aufkeimende Beziehung zu Ryszard konfrontiert sie mit den Vorurteilen und Erwartungen ihres Milieus. Dabei stellt sich die Frage, ob sie ihr späteres Glück, das nicht den üblichen Mustern entspricht, opfern wird.
Eintritt:
5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen
Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.

KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt
Sneaky KinoStricken


Drama / Komödie

Die Sneaky View bezeichnet eine Filmvorführung, mit nur angedeutetem Inhalt. Die Besucher wissen beim Kartenkauf also nicht genau, welcher Film gezeigt wird. Im Unterschied zu einer Sneak Preview, werden hierbei alte Filme und nicht die zukünftigen gezeigt.
Mit dem Film unterstützt das NEU-Deli die „Orange Days“, eine Kampagne der Vereinten Nationen, die auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam macht. Mehr Informationen zu dieser Initiative sind unter www.gewalt-stoppen.org zu finden.
Eintritt frei
Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoStricken). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.
KinoStricken - Gemeinsam gegen Einsam
Wir stricken gemeinsam und schauen einen Film.


Abenteuer / Komödie / Science Fiction

Der Teenager Marty McFly (Michael J. Fox) wird mit der Zeitmaschine seines Freundes, dem skurrilen Wissenschaftler Dr. Emmett Brown (Christopher Lloyd), versehentlich ins Jahr 1955 geschleudert. Dort verhindert er zunächst unabsichtlich, dass sich seine zukünftigen Eltern kennenlernen und ineinander verlieben. Dadurch gefährdet er seine eigene Zeugung. Als ob das nicht schon genug wäre, verguckt sich seine Mutter auch noch in ihn. Nun bleibt ihm nur eine Woche Zeit, um seinen tollpatschigen Vater mit seiner Mutter zu verkuppeln. Gemeinsam mit Docs dreißig Jahre jüngerem Alter Ego muss er einen Plan entwickeln, wie sie das bevorstehende große Gewitter nutzen können, um ihn in die Gegenwart zurückzuschicken.
Der Film von Robert Zemeckis, der gemeinsam mit Bob Gale das Drehbuch schrieb, gilt heute als Klassiker der Pop- und Sci-Fi-Kultur. Obwohl er mit einem vergleichsweise kleinen Budget von rund 19 Millionen US-Dollar produziert wurde, entwickelte er sich zu einem internationalen Blockbuster. Die Postproduktion war extrem kurzfristig – zwischen Ende der Dreharbeiten und Kinostart lagen nur etwa neun Wochen. Zudem wurde das Set für die Szene in der fiktiven Kleinstadt so gestaltet, dass es sowohl die Ästhetik der 1950er-Jahre als auch das heruntergekommene Jahr 1985 widerspiegelte. Diese Kombination aus spannender Zeitreisegeschichte, jugendlichem Charme und nostalgischer 50er-Jahre-Atmosphäre hat wesentlich zum anhaltenden Erfolg und Kultstatus des Films beigetragen.
Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €


Drama / Historie / Kriegsfilm

Hedwig Höß heißt ihre Mutter willkommen. Es ist ihr erster Besuch in der mit Stuck verzierten Villa, in der Hedwig mit ihren Kindern und ihrem Mann Rudolf lebt. Die Sonne scheint, der Garten ist gepflegt, die Blumen blühen, der Hund lässt sich von seiner Nase durch das Grün treiben, Gemüse und Kräuter gedeihen, die Sonnenblumen sind übermannshoch und die Kinder planschen im Wasser. Die Familie Höß scheint in einer Bilderbuchidylle zu leben. Doch abseits der Grundstücksmauern wird klar, dass sich hier, am Rande des Vernichtungslagers Auschwitz, die Hölle auf Erden befindet und Rudolf Höß, SS-Obersturmbannführer, der Teufel persönlich ist …
Jonathan Glazer schrieb das Drehbuch zu diesem Film und führte Regie. Der Film basiert lose auf dem gleichnamigen Roman von Martin Amis aus dem Jahr 2014.
Glazers Ansatz ist bewusst distanziert. Während der Lagerbereich selbst nicht gezeigt wird, sind Geräusche wie Hundegebell, Schüsse und Schreie zu hören, die das Grauen andeuten. Gleichzeitig erleben wir ein scheinbar normales Familienleben. So wird das Bild einer heilen Vorstadtidylle zum erschütternden Kontrast zum organisierten Massenmord, den der Ehemann auf der anderen Seite der Mauer verantwortet. Glazer sagt selbst, dass es ihm nicht nur um eine historische Darstellung gehe, sondern um eine Auseinandersetzung mit der „Kapazität zur Gewalt, die wir alle haben”.
Eintritt: 5 €


Historie / Drama / Romanze

Französische Originalfassung mit deutschem Untertitel
Eugénie (Juliette Binoche) kocht seit 20 Jahren für den berühmten Gastronomen Dodin Bouffant (Benoît Magimel). Aus ihrer anfänglich rein geschäftlichen Beziehung ist im Laufe der Zeit mehr geworden. Aus ihrer gemeinsamen Liebe für gutes Essen ist eine warmherzige Liebe füreinander entstanden. Dodin möchte Eugénie schließlich zu seiner Frau machen. Doch sie denkt gar nicht ans Heiraten und möchte sich ihre Freiheit bewahren. Also heckt Dodin einen verführerischen Plan aus, für den er sich selbst an den Herd stellen muss.
Der Film von Trần Anh Hùng ist eine Adaption des im Jahr 1924 erschienenen Romans La vie et la passion de Dodin-Bouffant, gourmet des Schweizer Autors Marcel Rouff. Visuell wie thematisch legt der Film großen Wert auf Sinnlichkeit, die vor allem durch das Essen, die Zubereitung von Speisen und die Atmosphäre in der Küche dargestellt wird. Dabei wird Kochen nicht nur als Handwerk, sondern auch als Kunstform sowie als Form der Verführung und Liebe präsentiert. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Details – von den ausgewählten Zutaten bis zu den Choreografien in der Küche – ebenso wie die Spannung zwischen Nähe und Freiheit in der Beziehung von Eugénie und Dodin.
Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €