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Anselm – Das Rauschen der Zeit (2023)

Datum: So., 20. Oktober 2024
Uhrzeit: 11:00 Uhr - 12:40 Uhr

Dokumentation

Veranstaltung im Rahmen der StadtpARTie 2024


In Anselm porträtiert Wim Wenders einen der innovativsten und bedeutendsten bildenden Künstler unserer Zeit: Anselm Kiefer. Wie Regisseur Wenders wurde auch Kiefer 1945 in Deutschland geboren. Beide verbindet die Erinnerung an Jugendjahre, in denen ihr Land von den Verbrechen der Nationalsozialisten nichts mehr wissen wollte. Umso energischer setzte sich Kiefer als junger Künstler mit der deutschen Vergangenheit auseinander.


Der Film ermöglicht dem Publikum eine filmische Reise durch das Werk eines Künstlers, dessen Kunst die menschliche Existenz und die zyklische Natur der Geschichte erforscht, inspiriert von Literatur und Poesie, Geschichte, Philosophie, Wissenschaft, Mythologie und Religion.


Eintritt: frei

Solltet ihr neben dem tollen Film auch wieder unsere köstlichen Croissants genießen wollen, meldet euch gerne an.

Mr. Turner – Meister des Lichts (2014)

Datum: Do., 9. Mai 2024
Uhrzeit: 11:00 Uhr - 13:30 Uhr

Drama / Geschichte

Veranstaltung im Rahmen der StadtpARTie 2024


J.M.W. Turner, der britische Maler, genießt sein Leben in vollen Zügen und macht sich einen Namen mit seinem exzentrischen Lebensstil. Er begibt sich in unkonventionelle Situationen, um malen zu können. Turner reist in der ganzen Welt herum und ist bei den Adeligen des Landes ein gern gesehener Gast. Nach dem Tod seines Vaters fällt er in tiefe Depressionen, die sich auf seine Arbeit als Maler auswirken und seinen Ruf gefährden.

Nachdem Königin Victoria sich negativ über seine abstrakteren Werke äußer, zieht sich Turner in seine Heimatstadt Margate zurück. Dort wird er von einer Witwe liebevoll betreut.


Turner war ein Einzelgänger und sprach nicht viel. Er gilt als Vorläufer der Impressionisten und Abstrakten. Seine Werke hinterließ er dem britischen Staat und lehnte den Verkauf seiner Kunstsammlung ab.


Einlass:
Dauerkarte (Grün)
Tageskarte (Gelb)
Veranstaltungsticket (Rot) für 8 €

Sneak Preview (05 ’24)

Datum: Di., 7. Mai 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:45 Uhr

[Sneak Preview]


Eintritt: 5 €


Die Sneak Preview bezeichnet eine unangekündigte Filmvorführung vor dem offiziellen Release. Die Besucher wissen beim Kartenkauf nicht, welcher Film gezeigt wird.

Walpurgis Double Feature

Datum: Di., 30. April 2024
Uhrzeit: 19:00 Uhr

[Sneaky View]


Für alle, die statt des "Tanz in den Mai" lieber die Walpurgisnacht in einem "Kinosessel" feiern wollen, zeigen wir zwei besondere Filmklassiker.

Zwischen den Filmen gibt es eine Pause mit Pizza. Um vorherige Anmeldung unter info@neu-deli.de wird gebeten. Ein spontaner Besuch ist auch möglich.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten

Also schnappt euch eure Besen und fliegt zu uns - wir freuen uns auf euch!


Die Sneaky View bezeichnet eine Filmvorführung, mit nur angedeutetem Inhalt. Die Besucher wissen beim Kartenkauf also nicht genau, welcher Film gezeigt wird. Im Unterschied zu einer Sneak Preview, werden hierbei alte Filme und nicht die zukünftigen gezeigt.

Gran Torino (2008)

Datum: Di., 23. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Drama


Walt Kowalski (Clint Eastwood) ist ein erfahrener Veteran des Koreakriegs und lebt nach dem Tod seiner Frau allein in einem heruntergekommenen Vorortviertel von Detroit. In dieser Gegend sind Überfälle von Jugendbanden an der Tagesordnung. Walt begegnet seinen neuen asiatischen Nachbarn mit offenem Rassismus, aber er weiß genau, wie er mit der Situation umgehen muss. Seine Vorurteile bestätigen sich zunächst, als der Teenager von nebenan versucht, Walts ganzen Stolz, seinen 1972er Ford Gran Torino, zu stehlen. Doch Walt lässt sich nicht unterkriegen und behält die Kontrolle über die Situation. Der Rentner verhindert den Diebstahl. Thaos (Bee Vang) Familie fordert, dass er seine Schuld abarbeitet. Eine vorsichtige Annäherung beginnt daraufhin…


Clint Eastwood hat im Alter von 78 Jahren einen persönlichen Rekord aufgestellt. Dieses Ergebnis zeigt erneut, dass Eastwood auch im hohen Alter noch immer ein Meister seines Fachs ist. Sein Drama 'Gran Torino' erzielte an den nordamerikanischen Kinokassen ein Einspielergebnis von fast 30 Millionen Dollar und bescherte dem alten Haudegen das erfolgreichste Eröffnungswochenende seiner langen Karriere.

Der Film ist ein persönliches Werk seines Stars und Regisseurs. Er überzeugt durch seine Authentizität und emotionale Tiefe. Es lassen sich ständig Zusammenhänge herstellen und Motive wiedererkennen. Eastwood variiert immer wieder die Suche nach Erlösung, das ironische Spiel mit dem eigenen Alter und das Motiv der Einsamkeit.

Eastwood schert sich wenig um politische Korrektheit und seine Hauptfigur ist ebenso problematisch wie schillernd. Die Grenze zwischen Rassismus-Reflektion und dem schlichten Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz ist klar zu bestimmen. 'Gran Torino' ist für Eastwood-Fans ein absolutes Muss und als Genrefilm bietet er hervorragende Unterhaltung.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Chocolat – Ein kleiner Biss genügt (2000)

Datum: Di., 16. April 2024
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:05 Uhr

[KinoCafé]

Komödie / Romanze


Vianne (Juliette Binoche) eröffnet in einer verschlafenen französischen Kleinstadt eine Chocolaterie. Ihre Herzlichkeit, ihre Hilfsbereitschaft und ihre Freude daran, alle Menschen mit süßen Genüssen zu erfreuen und ihnen die Lust am Leben zu versüßen, öffnen ihr die Herzen. Es kommt zur freien Entfaltung des Geistes und zum Einreißen alter Strukturen.
Doch der konservative Bürgermeister Comte de Reynaud (Alfred Molina) hat etwas dagegen. Er spielt sich als Sittenwächter auf, der als letzte Bastion der Moral gegen das schändliche Treiben in Vianne vorgehen muss. Eine alleinerziehende Frau mit einer unehelichen Tochter passt seiner Meinung nach einfach nicht in die saubere Stadt.
Als sich Vianne dann auch noch mit den Zigeunern am Fluss, allen voran dem charismatischen Roux (Johnny Depp), einlässt, bringt das das Fass zum Überlaufen. Der Bürgermeister setzt alle Hebel in Bewegung, um Vianne loszuwerden, doch die wehrt sich.


Warmherzig und sympathisch inszeniert Regisseur Lasse Hallström Joanne Harris’ Roman über die emotionale Befreiung einer betulichen Kleinstadt. Stimmig ausgestattet und mit durchweg guten Darstellern erzählt Hallström seine zutiefst menschliche Geschichte in ruhigem, unaufgeregtem Ton. Mit den Figuren des erzkonservativen Bürgermeisters und des frauenschlagenden Wirts Serge (Peter Stormare) bietet der Film Konfliktpunkte.
Dass Vianne ihren Kampf gegen verkrustete Moralvorstellungen, geistige Verbohrtheit und schlichte Verbitterung gewinnen wird, steht von Anfang an außer Frage. Hallström hat einen fast märchenhaften Ton gewählt.


Eintritt frei. Um Spende wird gebeten.

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Schwarze Katze, Weißer Kater (1998)

Datum: Di., 9. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:10 Uhr

Komödie / Krimi


Matko gehört zu den Sinti und Roma und lebt mehr schlecht als recht vom Schwarzhandel mit den Russen. Durch die Unterschlagung eines mit Benzin beladenen Güterzuges will er auf einen Schlag reich werden. So reich wie der Gangster Dadan, den er um Hilfe bittet. Doch Dadan ist ein gerissener und skrupelloser Gauner. Er legt Matko nicht nur herein, sondern fordert auch noch eine Gegenleistung: Matkos charmanter Sohn Zare soll mit seiner unliebsamen Schwester Ladybird verheiratet werden. Doch Zare liebt eine andere, und auch Ladybird träumt von einer Liebeshochzeit. Am Ende kommt natürlich alles ganz anders …


Schwarze Katze - das bringt Unglück! Doch sie wird immer von einem weißen Kater begleitet - Unglück und Glück sind nie weit voneinander entfernt, sie gehören sogar zusammen. Dieses Motiv zieht sich durch den ganzen Film von Emir Kusturica.

Er entfesselt mit seinem Film einen hemmungslosen Bildersturm voller absurder Einfälle und grotesker Running Gags. Dabei will das weitgehend sinnfreie Treiben nicht mehr und nicht weniger als fröhliche Anarchie verbreiten. Dass die derben Späße dabei auch mal die Grenzen des guten Geschmacks ausloten, ist bei Kusturica keineswegs neu.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Stummfilm „Nanook of the North” mit Live-Musik von Simon Quinn

Datum: Fr., 26. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

[Neu-Deli on Stage: acoustic connection]

Im bezaubernden Ambiente wird die Live-Vertonung von Stummfilmen erneut wiederbelebt.


Zum Film „Nanook of the North“ sorgt ein musikalisches Quartett um Simon Quinn dafür, dass man den Stummfilm hören und noch intensiver mitfühlen kann. Der Schwarz-Weiß-Film aus dem Jahr 1922 und die Musik verschmelzen zu einem Ganzen und lassen das Publikum eintauchen in die Welt des Inuit Nanook und seiner Familie, die im kalten Winter an der Hudson Bay ihren harten Alltag durchleben.

Im hohen Norden Kanadas folgt das Leben der Inuit Nanook und Nyla dem Wechsel der Jahreszeiten. Mit Bildern von ausgeklügelten Jagdtechniken, dem Bau von Iglus oder Schlitten- und Kajakfahrten gibt die Dokumentation Zeugnis von der faszinierenden Kultur der Inuit. Der Dokumentarfilmer Robert J. Flaherty zeigt uns Szenen des Lebens und der Liebe, Humor und Zärtlichkeit der Mutter und der Inuitkinder, poetische Bilder, die ganze Schönheit der großartigen Eiswüste. Ein Film über eine Familie und ihr Leben in einer ebenso grandiosen wie harten und gefährlichen Natur.

Dieses Meisterwerk der Stummfilmära wird durch die Kompositionen des Schweizers Simon Quinn zu einem noch größeren Erlebnis. Seit mehr als 16 Jahren schreibt er Soundtracks für Stummfilme und vertont sie mit seinem Quartett live vor Publikum. Sie spielen in einem für einen Stummfilm ungewöhnlichen Besetzung: Kontrabass, Gitarre, Piano und Schlagzeug. Seit 2017 ist das Quartett um Simon Quinn, seinen Brüdern Nolan und Brian, sowie dem Pianisten Johannes von Ballestrem mit der Vorführung seiner Partituren verstärkt international in den unterschiedlichsten Kinos, Film-Festivals und weiteren Kulturzentren unterwegs.


Eintritt
Vorverkauf 10 € (online bis 23.04.)
Abendkasse 12 €
Für unter 18-Jährige 5€ (nur Abendkasse)

Einlass ab 19:30 Uhr.

Der Vorverkauf ist online über das nachstehende Formular, bei „Die Eule – Einbeck“ (Knochenhauerstr. 19-21) oder an der Kasse im NEU-Deli in begrenzter Stückzahl möglich.


Der Baader Meinhof Komplex (2008)

Datum: Di., 2. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

[Best of Cinema]

Biografie / Drama / Geschichte


Basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch des Journalisten Stefan Aust über die Roten Armee Fraktion (RAF).


Deutschland in den 70er Jahren. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus wahrnehmen: die US-Politik in Vietnam, im Nahen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die Rote Armee Fraktion, gegründet von Baader, Meinhof und Ensslin, erklärt der Bundesrepublik den Krieg. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert, die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen nicht gutheißt, aber zu verstehen versucht, ist zugleich ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamtes Horst Herold (Bruno Ganz). Trotz großer Fahndungserfolge weiß er, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht stoppen kann.


34 Tote, über 200 Verletzte und mehr als 250 Millionen Euro Schaden durch Banküberfälle und Sprengstoffanschläge: Das ist die Bilanz der 1970 gegründeten und 1998 aufgelösten Rote Armee Fraktion (RAF) - eines der dunkelsten Kapitel der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Von 1967 bis zum „Deutschen Herbst“ 1977 wütete die linksextremistische Terrorgruppe um Andreas Baader und Ulrike Meinhof, versetzte ein ganzes Land in Angst und Schrecken und brachte die Regierung von Helmut Schmidt ins Wanken.

Regisseur Uli Edel und Produzent Bernd Eichinger wagen sich nach zahlreichen Verfilmungen erneut an das Thema „RAF“ und bringen in ihrem Drama den Schrecken des Terrors in nie dagewesener Intensität auf die Leinwand. Der Film ist eine gewissenhafte Aufarbeitung deutscher Geschichte, die endlich mit der mystifizierten Revolutionsromantik früherer Produktionen bricht und ein ebenso blutiges wie realistisches Bild des RAF-Terrors zeichnet.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €


Über 300 Kinos haben sich unter dem Namen BEST OF CINEMA in Kooperation mit STUDIOCANAL zusammengefunden, um zukünftig an jedem ersten Dienstag des Monats Kultfilme, Klassiker und Meisterwerke der Filmgeschichte auf die große Leinwand zu bringen.