Archiv

Gran Torino (2008)

Datum: Di., 23. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Drama


Walt Kowalski (Clint Eastwood) ist ein erfahrener Veteran des Koreakriegs und lebt nach dem Tod seiner Frau allein in einem heruntergekommenen Vorortviertel von Detroit. In dieser Gegend sind Überfälle von Jugendbanden an der Tagesordnung. Walt begegnet seinen neuen asiatischen Nachbarn mit offenem Rassismus, aber er weiß genau, wie er mit der Situation umgehen muss. Seine Vorurteile bestätigen sich zunächst, als der Teenager von nebenan versucht, Walts ganzen Stolz, seinen 1972er Ford Gran Torino, zu stehlen. Doch Walt lässt sich nicht unterkriegen und behält die Kontrolle über die Situation. Der Rentner verhindert den Diebstahl. Thaos (Bee Vang) Familie fordert, dass er seine Schuld abarbeitet. Eine vorsichtige Annäherung beginnt daraufhin…


Clint Eastwood hat im Alter von 78 Jahren einen persönlichen Rekord aufgestellt. Dieses Ergebnis zeigt erneut, dass Eastwood auch im hohen Alter noch immer ein Meister seines Fachs ist. Sein Drama 'Gran Torino' erzielte an den nordamerikanischen Kinokassen ein Einspielergebnis von fast 30 Millionen Dollar und bescherte dem alten Haudegen das erfolgreichste Eröffnungswochenende seiner langen Karriere.

Der Film ist ein persönliches Werk seines Stars und Regisseurs. Er überzeugt durch seine Authentizität und emotionale Tiefe. Es lassen sich ständig Zusammenhänge herstellen und Motive wiedererkennen. Eastwood variiert immer wieder die Suche nach Erlösung, das ironische Spiel mit dem eigenen Alter und das Motiv der Einsamkeit.

Eastwood schert sich wenig um politische Korrektheit und seine Hauptfigur ist ebenso problematisch wie schillernd. Die Grenze zwischen Rassismus-Reflektion und dem schlichten Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz ist klar zu bestimmen. 'Gran Torino' ist für Eastwood-Fans ein absolutes Muss und als Genrefilm bietet er hervorragende Unterhaltung.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Chocolat – Ein kleiner Biss genügt (2000)

Datum: Di., 16. April 2024
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:05 Uhr

[KinoCafé]

Komödie / Romanze


Vianne (Juliette Binoche) eröffnet in einer verschlafenen französischen Kleinstadt eine Chocolaterie. Ihre Herzlichkeit, ihre Hilfsbereitschaft und ihre Freude daran, alle Menschen mit süßen Genüssen zu erfreuen und ihnen die Lust am Leben zu versüßen, öffnen ihr die Herzen. Es kommt zur freien Entfaltung des Geistes und zum Einreißen alter Strukturen.
Doch der konservative Bürgermeister Comte de Reynaud (Alfred Molina) hat etwas dagegen. Er spielt sich als Sittenwächter auf, der als letzte Bastion der Moral gegen das schändliche Treiben in Vianne vorgehen muss. Eine alleinerziehende Frau mit einer unehelichen Tochter passt seiner Meinung nach einfach nicht in die saubere Stadt.
Als sich Vianne dann auch noch mit den Zigeunern am Fluss, allen voran dem charismatischen Roux (Johnny Depp), einlässt, bringt das das Fass zum Überlaufen. Der Bürgermeister setzt alle Hebel in Bewegung, um Vianne loszuwerden, doch die wehrt sich.


Warmherzig und sympathisch inszeniert Regisseur Lasse Hallström Joanne Harris’ Roman über die emotionale Befreiung einer betulichen Kleinstadt. Stimmig ausgestattet und mit durchweg guten Darstellern erzählt Hallström seine zutiefst menschliche Geschichte in ruhigem, unaufgeregtem Ton. Mit den Figuren des erzkonservativen Bürgermeisters und des frauenschlagenden Wirts Serge (Peter Stormare) bietet der Film Konfliktpunkte.
Dass Vianne ihren Kampf gegen verkrustete Moralvorstellungen, geistige Verbohrtheit und schlichte Verbitterung gewinnen wird, steht von Anfang an außer Frage. Hallström hat einen fast märchenhaften Ton gewählt.


Eintritt frei. Um Spende wird gebeten.

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Schwarze Katze, Weißer Kater (1998)

Datum: Di., 9. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:10 Uhr

Komödie / Krimi


Matko gehört zu den Sinti und Roma und lebt mehr schlecht als recht vom Schwarzhandel mit den Russen. Durch die Unterschlagung eines mit Benzin beladenen Güterzuges will er auf einen Schlag reich werden. So reich wie der Gangster Dadan, den er um Hilfe bittet. Doch Dadan ist ein gerissener und skrupelloser Gauner. Er legt Matko nicht nur herein, sondern fordert auch noch eine Gegenleistung: Matkos charmanter Sohn Zare soll mit seiner unliebsamen Schwester Ladybird verheiratet werden. Doch Zare liebt eine andere, und auch Ladybird träumt von einer Liebeshochzeit. Am Ende kommt natürlich alles ganz anders …


Schwarze Katze - das bringt Unglück! Doch sie wird immer von einem weißen Kater begleitet - Unglück und Glück sind nie weit voneinander entfernt, sie gehören sogar zusammen. Dieses Motiv zieht sich durch den ganzen Film von Emir Kusturica.

Er entfesselt mit seinem Film einen hemmungslosen Bildersturm voller absurder Einfälle und grotesker Running Gags. Dabei will das weitgehend sinnfreie Treiben nicht mehr und nicht weniger als fröhliche Anarchie verbreiten. Dass die derben Späße dabei auch mal die Grenzen des guten Geschmacks ausloten, ist bei Kusturica keineswegs neu.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Stummfilm „Nanook of the North” mit Live-Musik von Simon Quinn

Datum: Fr., 26. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

[Neu-Deli on Stage: acoustic connection]

Im bezaubernden Ambiente wird die Live-Vertonung von Stummfilmen erneut wiederbelebt.


Zum Film „Nanook of the North“ sorgt ein musikalisches Quartett um Simon Quinn dafür, dass man den Stummfilm hören und noch intensiver mitfühlen kann. Der Schwarz-Weiß-Film aus dem Jahr 1922 und die Musik verschmelzen zu einem Ganzen und lassen das Publikum eintauchen in die Welt des Inuit Nanook und seiner Familie, die im kalten Winter an der Hudson Bay ihren harten Alltag durchleben.

Im hohen Norden Kanadas folgt das Leben der Inuit Nanook und Nyla dem Wechsel der Jahreszeiten. Mit Bildern von ausgeklügelten Jagdtechniken, dem Bau von Iglus oder Schlitten- und Kajakfahrten gibt die Dokumentation Zeugnis von der faszinierenden Kultur der Inuit. Der Dokumentarfilmer Robert J. Flaherty zeigt uns Szenen des Lebens und der Liebe, Humor und Zärtlichkeit der Mutter und der Inuitkinder, poetische Bilder, die ganze Schönheit der großartigen Eiswüste. Ein Film über eine Familie und ihr Leben in einer ebenso grandiosen wie harten und gefährlichen Natur.

Dieses Meisterwerk der Stummfilmära wird durch die Kompositionen des Schweizers Simon Quinn zu einem noch größeren Erlebnis. Seit mehr als 16 Jahren schreibt er Soundtracks für Stummfilme und vertont sie mit seinem Quartett live vor Publikum. Sie spielen in einem für einen Stummfilm ungewöhnlichen Besetzung: Kontrabass, Gitarre, Piano und Schlagzeug. Seit 2017 ist das Quartett um Simon Quinn, seinen Brüdern Nolan und Brian, sowie dem Pianisten Johannes von Ballestrem mit der Vorführung seiner Partituren verstärkt international in den unterschiedlichsten Kinos, Film-Festivals und weiteren Kulturzentren unterwegs.


Eintritt
Vorverkauf 10 € (online bis 23.04.)
Abendkasse 12 €
Für unter 18-Jährige 5€ (nur Abendkasse)

Einlass ab 19:30 Uhr.

Der Vorverkauf ist online über das nachstehende Formular, bei „Die Eule – Einbeck“ (Knochenhauerstr. 19-21) oder an der Kasse im NEU-Deli in begrenzter Stückzahl möglich.


Der Baader Meinhof Komplex (2008)

Datum: Di., 2. April 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

[Best of Cinema]

Biografie / Drama / Geschichte


Basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch des Journalisten Stefan Aust über die Roten Armee Fraktion (RAF).


Deutschland in den 70er Jahren. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus wahrnehmen: die US-Politik in Vietnam, im Nahen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die Rote Armee Fraktion, gegründet von Baader, Meinhof und Ensslin, erklärt der Bundesrepublik den Krieg. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert, die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen nicht gutheißt, aber zu verstehen versucht, ist zugleich ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamtes Horst Herold (Bruno Ganz). Trotz großer Fahndungserfolge weiß er, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht stoppen kann.


34 Tote, über 200 Verletzte und mehr als 250 Millionen Euro Schaden durch Banküberfälle und Sprengstoffanschläge: Das ist die Bilanz der 1970 gegründeten und 1998 aufgelösten Rote Armee Fraktion (RAF) - eines der dunkelsten Kapitel der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Von 1967 bis zum „Deutschen Herbst“ 1977 wütete die linksextremistische Terrorgruppe um Andreas Baader und Ulrike Meinhof, versetzte ein ganzes Land in Angst und Schrecken und brachte die Regierung von Helmut Schmidt ins Wanken.

Regisseur Uli Edel und Produzent Bernd Eichinger wagen sich nach zahlreichen Verfilmungen erneut an das Thema „RAF“ und bringen in ihrem Drama den Schrecken des Terrors in nie dagewesener Intensität auf die Leinwand. Der Film ist eine gewissenhafte Aufarbeitung deutscher Geschichte, die endlich mit der mystifizierten Revolutionsromantik früherer Produktionen bricht und ein ebenso blutiges wie realistisches Bild des RAF-Terrors zeichnet.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €


Über 300 Kinos haben sich unter dem Namen BEST OF CINEMA in Kooperation mit STUDIOCANAL zusammengefunden, um zukünftig an jedem ersten Dienstag des Monats Kultfilme, Klassiker und Meisterwerke der Filmgeschichte auf die große Leinwand zu bringen.

Yesterday (2019)

Datum: Di., 26. März 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

Komödie / Musical


Obwohl Jack (Himesh Patel) ein leidenschaftlicher Musiker ist, hält er sich mehr schlecht als recht über Wasser, denn Erfolg hat er mit seiner Musik nicht. Aus seinem kleinen verschlafenen Heimatdorf an der englischen Küste hat er es noch nie in die große weite Welt geschafft. Doch eine Person glaubt immer noch an Jack: seine Jugendfreundin Ellie (Lily James), die unerschütterlich an Jacks Talent glaubt. Bis eines Tages ein Wunder geschieht. Nach einem mysteriösen weltweiten Stromausfall wird Jack von einem Bus angefahren. Als er wieder zu sich kommt, scheint alles wie immer. Doch dann stellt Jack fest, dass sich außer ihm plötzlich niemand mehr an die Musik der Beatles erinnern kann. Jack nutzt diese Situation und verkauft die Welthits als seine eigenen Kompositionen. Innerhalb kürzester Zeit wird er zur weltweiten Sensation und zum Mega-Popstar, dem die Herzen reihenweise zufliegen und der mit Ed Sheeran auf Tour geht. Doch der neue Ruhm stellt die Beziehungen zu Freunden und Familie auf eine harte Probe.


Richard Curtis ist ein Meister der leicht melancholischen, typisch britischen Mischung aus Komödie und Drama mit universellem, warmherzigem Charme. In diesem Film kommt zu dieser gelungenen Mischung noch ein fantastisches Element hinzu, das den Wendepunkt im Leben der Hauptfigur markiert. Curtis vergeudet keine Minute mit überflüssigen, weil allenfalls pseudowissenschaftlichen Erklärungen des kuriosen Phänomens.

Mit Danny Boyle hat Curtis zudem den richtigen Partner als Regisseur gefunden, der es versteht, die Geschichte so temporeich umzusetzen, dass sie über weite Strecken Spaß macht.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Frühstück bei Monsieur Henri (2015)

Datum: Di., 19. März 2024
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 16:45 Uhr

[KinoCafé]

Komödie / Drama


Dem in die Jahre gekommenen Henri Voizot (Claude Brasseur) geht es gesundheitlich nicht mehr gut. Deshalb willigt der mürrische Mann ein, seine Wohnung mit der jungen Studentin Constance (Noémie Schmidt) zu teilen, stellt aber strenge Regeln auf. Allein die Zusammenfassung der Hausordnung, an die sich Constance von nun an halten muss, umfasst 20 Seiten - fortan muss die junge Frau kalt duschen („das dauert nicht so lange“) und darf keine Männer empfangen („man braucht Regeln, wenn man in einer Gemeinschaft lebt“). Bald hat Henri eine weitere Forderung an seine neue Mitbewohnerin: Sie soll dafür sorgen, dass sich sein Sohn Paul (Guillaume de Tonquedec) von seiner Freundin Valérie (Frédérique Bel) trennt, die der Papa für eine Idiotin hält. Wenn Constance Paul und Valérie auseinander bringt, muss sie sechs Monate lang keine Miete zahlen…


Im Mittelpunkt der Komödie stehen die ungleichen Mitbewohner Henri und Constance. Sie tragen eine Art zugespitzten Generationenkonflikt aus, der sich im Flirt zwischen der jungen Studentin und Paul, der auch schon auf die 50 zugeht, fortsetzt. Die kecke Constance bringt zunächst die festgefügte Ordnung in Henris Wohnung und Leben durcheinander: Wenn sie ungefragt die Pantoffeln des Hausherrn okkupiert oder sich unerlaubt ans Klavier seiner verstorbenen Frau setzt, sorgt das immer wieder für wortreiche Auseinandersetzungen.

Regisseur Ivan Calbérac adaptiert sein eigenes Theaterstück als wortgewaltige Wohlfühlkomödie und profitiert dabei vor allem von der explosiven Chemie zwischen Altstar Claude Brasseur und der Schweizer Newcomerin Noémie Schmidt.


Eintritt:
5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Sneak Preview (03 ’24)

Datum: Di., 12. März 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

[Sneak Preview]


Eintritt: 5 €


Die Sneak Preview bezeichnet eine unangekündigte Filmvorführung vor dem offiziellen Release. Die Besucher wissen beim Kartenkauf nicht, welcher Film gezeigt wird.

Joan Baez: I Am a Noise (2023) [OmU]

Datum: Fr., 8. März 2024
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

[Präsentiert von: FrauenForum Einbeck]

Dokumentation / Biografie


Das FrauenForum Einbeck (Ratsfrauen der Stadt Einbeck, Bürgermeisterin, Gleichstellungsbeauftragte Einbeck) laden herzlich am Weltfrauentag zur cineastischen Biografie der Sängerin und Aktivistin Joan Baez ein.


Die Musikerin, Bürgerrechtlerin und Aktivistin Joan Baez steht seit ihrem Debüt im Alter von 18 Jahren auf der Bühne. Für die heute 82-Jährige war das Persönliche immer auch politisch, die Freundschaft zu Martin Luther King und der Pazifismus prägten ihr Engagement. Ausgehend von ihrer Abschiedstournee zieht Baez in dieser Biografie eine schonungslose Bilanz, in der sie sich auch schmerzhaften Erinnerungen stellt. Sie berichtet nicht nur von ihren Erfolgen, sondern spricht auch offen über langjährige psychische Probleme und Therapien, über Familie, Drogen, das Älterwerden und Fragen von Schuld und Vergebung.

Durch eine langjährige Freundschaft mit einer der Regisseurinnen, Karen O’Connor, gewährte Baez dem Regietrio auch Zugang zu den „inneren Dämonen“, die sie seit ihrer Jugend begleiten. Der Film verwebt Tagebuchtexte, eine Fülle von zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial und ausführliche Gespräche mit Baez mit Backstage-Momenten der Tournee. Ein intimes Porträt, das nicht nur für Fans interessant ist.


Der Eintritt ist frei inkl. Fingerfood & 1 Glas Prosseco.

Es wird um Spenden zu Gunsten eines ukrainischen Krankenhauses gebeten.

Wir bitten um Voranmeldung unter: gleichstellung@einbeck.de oder info@neu-deli.de