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Die Verurteilten (1994)

Datum: Di., 23. Januar 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:25 Uhr

[Romanverfilmung]

Thriller / Krimi


Die Strafe ist verdammt hart: Zweimal lebenslänglich bekommt der Banker Andy Dufresne (Tim Robbins), weil er angeblich seine Frau ermordet hat. Er muss ins Shawshank-Gefängnis, wo er Red (Morgan Freeman) kennen lernt, mit dem ihn eine enge Freundschaft verbindet. Red glaubt ihm zwar zunächst nicht, dass Andy unschuldig ist, doch seine Menschenkenntnis und sein Verhandlungsgeschick beeindrucken ihn nachhaltig. Dennoch ist die Zeit im Gefängnis hart, nicht zuletzt wegen der häufigen sexuellen Übergriffe. Immerhin gelingt es Andy, die brutalen Gefängniswärter von seinen umfassenden Kenntnissen des Steuerrechts zu überzeugen und so in seine Abhängigkeit zu bringen.


Das Gefängnisdrama ist zweifellos ein herausragender Film und neben Stanley Kubricks „The Shining" vielleicht die gelungenste Stephen-King-Verfilmung. So beeindruckend der Verlauf der Geschichte im Film ist, so konstruiert wirkt sie leider manchmal. Es mag spannend sein, zuzuschauen, aber der Zuschauer wird sich immer wieder fragen, ob das alles realistisch ist.

Die Freundschaft zwischen Andy und Red wird sehr gut dargestellt. Die Thematik des unschuldig ins Gefängnis geworfenen Bürgers macht es zudem leicht, sich mit Andy zu identifizieren, und seine Standhaftigkeit bei versuchten Übergriffen auf ihn tut ihr Übriges.

Das Maß an Nachdenklichkeit bleibt akzeptabel und lenkt keine Sekunde vom Film ab. Die Überraschung im letzten Drittel macht den Film vielleicht für viele so unvergesslich. Es ist ein Film, der fast jedem gefallen wird, weil er genau das bedient, was die Leute sehen wollen.

Am Ende ist der Film aber sicher einer der besten Gefängnisfilme und eine hervorragende Darstellung einer lebenslangen Freundschaft. Sieben Oscar-Nominierungen waren der Lohn. Der Film fesselt trotz seiner Länge und weiß immer wieder im richtigen Moment zu überraschen.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Shakespeare in Love (1998)

Datum: Di., 16. Januar 2024
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

[KinoCafé]

Komödie / Romanze


London, Ende des 16. Jahrhunderts: Dem jungen Schriftsteller William Shakespeare (Joseph Fiennes) fehlt es an Geld und Inspiration. Er konkurriert mit anderen, bereits etablierten Autoren und leidet ausgerechnet jetzt an einer Schreibblockade. Da erscheint ihm eine Muse in Gestalt von Lady Viola (Gwyneth Paltrow). Die junge Frau aus reichem Hause ist Stammgast im Rose Theater und möchte selbst Schauspielerin werden. Es kommt, wie es kommen muss: Shakespeare verliebt sich in die Adlige, doch die soll nach dem Willen von Königin Elisabeth (Judi Dench) den unausstehlichen Lord Wessex (Colin Firth) heiraten. Ganz klar: Das ist der Stoff, aus dem Shakespeare "Romeo und Julia" machen kann…


Der Film glänzt durch sein Tempo, seine Lebendigkeit, seine gute Mischung aus Komödie und Drama, ohne ins Melodramatische abzugleiten, durch die Maskeraden, die schöne Ausstattung und nicht zuletzt dadurch, dass er einen Eindruck von den Verwicklungen zur Zeit Shakespeares vermittelt, der der Wirklichkeit wohl sehr nahe kommt.

Alles in allem eine amüsante, unterhaltsame, romantische, aber nicht romantisierende Komödie, die von dem Spaß, den die Schauspieler gehabt haben müssen, einem ausgezeichneten Drehbuch und viel Energie lebt, und die uns auch einen Einblick in ein echtes Stück Shakespeare gibt.


Eintritt:
5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Blues Brothers (1980)

Datum: Sa., 13. Januar 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:10 Uhr

[Der NEU-Deli Kultfilm]

Komödie / Musical


Mit "The Blues Brothers" wurde das Kinoprogramm im Neu-Deli 2022 eröffnet. Darum zelebrieren wir mit diesem Film zwei Jahre Programmkino im Neu-Deli.


Jake Blues, gerade aus dem Staatsgefängnis von Joliet entlassen, wird von seinem Bruder Elwood in einem ausgemusterten 1974er Dodge Monaco der Mount Prospect Police abgeholt. Wie von Jake versprochen, besuchen sie das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind.

Die Mutter Oberin klagt ihnen ihr Leid, sie müsse 5000 US-$ Steuerschulden bezahlen, die Kirche wolle das Waisenhaus schließen und habe nicht vor, den Betrag aufzubringen. Die Blues Brothers bieten an, das Geld zu „beschaffen“ – die Schwester wird wütend und wirft sie hinaus, da sie kein gestohlenes Geld akzeptieren wird. Es bleibt nur ein Weg: das Geld ehrlich zu verdienen.


The Blues Brothers war eine Rhythm-and-Blues-Band, die von den zwei Schauspielern und Komikern John Belushi (als Sänger „Joliet“ Jake Blues) und Dan Aykroyd (als Sänger und Mundharmonika-Spieler Elwood Blues) geleitet wurde.

Belushi und Aykroyd waren beide Mitglieder der Originalbesetzung der NBC-Show Saturday Night Live. Als „Blues Brothers“ traten sie dort erstmals 1977 auf. Sie hatten mit ihrem Konzept so viel Erfolg und Spaß, dass sie auch außerhalb dieser Sendung auftraten und den gleichnamigen Film drehten. Dieser erreichte später Kultstatus und löste eine Welle der Begeisterung für Bluesmusik aus. Trotz ihres Namens waren die meisten Songs der Blues Brothers Soul- und R&B-Klassiker.

Neben John Belushi und Dan Aykroyd sowie den weiteren Mitgliedern der Band The Blues Brothers sind viele berühmte Persönlichkeiten in Gastauftritten zu sehen. Unter anderem Aretha Franklin, James Brown, Cab Calloway, Ray Charles, John Lee Hooker, Chaka Khan, Carrie Fisher, Frank Oz, Twiggy, Steven Spielberg, Joe Walsh, John Candy und Charles Napier.

Der Film entstand in Chicago und Umgebung. Die Blues Brothers gingen noch im selben Jahr auf Tournee, um für den Film zu werben. Kurz darauf brachten sie ihr zweites Album mit dem Soundtrack zum Film heraus. Darauf sind unter anderem "Gimme Some Lovin" sowie "Everybody Needs Somebody to Love" zu hören.

1998 folgte die weniger erfolgreiche Fortsetzung "Blues Brothers 2000".


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Sneak Preview (01 ’24)

Datum: Di., 9. Januar 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

[Sneak Preview]


Eintritt: 5 €


Die Sneak Preview bezeichnet eine unangekündigte Filmvorführung vor dem offiziellen Release. Die Besucher wissen beim Kartenkauf nicht, welcher Film gezeigt wird.

Pakt der Wölfe – Director’s Cut (2001)

Datum: Di., 2. Januar 2024
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

[Best of Cinema]

Horror / Action


Der Naturwissenschaftler Grégoire de Fronsac (Samuel Le Bihan) wird im Jahr 1767 ins südfranzösische Gévaudan entsandt, mit dem Auftrag, eine dort wütende Bestie zu erlegen. Man geht davon aus, dass es sich um ein wolfsähnliches Geschöpf handelt, das immer mehr Menschen auf grausame Weise umbringt. In Begleitung seines Freundes Mani (Mark Dacascos) macht er sich auf in die Provinz, um den rätselhaften Ereignissen vor Ort nachzugehen. Dabei decken die beiden Stück für Stück ungeheuerliche Machenschaften auf.


Nicht nur die Geschichte des düsteren, visuell eindrucksvollen Films, bei dem Christophe Gans (Silent Hill) die Regie führte, ist an wahre Begebenheiten angelehnt, auch ein Großteil der Figuren basiert auf historischen Vorbildern. In den Hauptrollen sind Samuel Le Bihan, Mark Dacascos und Jérémie Renier zu sehen. Dominique Borg gewann einen César für die besten Kostüme, Christophe Gans erhielt beim Sitges Filmfestival den Grand Prize of European Fantasy Film in Silber.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €


Über 300 Kinos haben sich unter dem Namen BEST OF CINEMA in Kooperation mit STUDIOCANAL zusammengefunden, um zukünftig an jedem ersten Dienstag des Monats Kultfilme, Klassiker und Meisterwerke der Filmgeschichte auf die große Leinwand zu bringen.

Die Feuerzangenbowle (1944)

Datum: Sa., 23. Dezember 2023
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:40 Uhr

Komödie


Bei einer Runde Feuerzangenbowle mit seinen Freunden verrät der berühmte Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann), dass er nie eine öffentliche Schule besucht, sondern nur Privatunterricht genommen hat. Seine Freunde können kaum glauben, dass der selbstbewusste Schriftsteller diese schöne Zeit nie erlebt hat und kommen auf die Idee, ihn einfach wieder in die Schule zu schicken. Weg mit Bart, Monokel und geschniegeltem Anzug, rein in die Pennälerkluft. Mit Nickelbrille und Primaner-Hut mischt sich Pfeiffer unter die Abiturienten eines kleinstädtischen Gymnasiums, um all das nachzuholen, was er in seiner Jugend versäumt hat. Doch um aus Dr. Johannes Pfeiffer den Klassenclown Pfeiffer zu machen, bedarf es mehr als nur eines Kleiderwechsels. Jetzt kann er seine leicht arrogante Art ablegen, auch mal kindisch sein und Streiche spielen, die ihm sonst nie eingefallen wären.


Helmut Weiss’ Pennälerkomödie erschien im vorletzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Zum Zeitpunkt der Filmpremiere waren einige der Schauspieler bereits im Krieg gefallen. Oberflächlich betrachtet ist davon im Film nichts zu spüren. Die Bedeutung des Films für die damalige Zeit ist klar: Wie die Hauptfigur flüchtet auch der Zuschauer in eine heile Welt. Einerseits wird der Zuschauer in eine andere, makellos schöne Welt entführt, um ihn von den Schrecken des Krieges abzulenken. Andererseits wird man am Ende wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Denn wahr ist nur die Feuerzangenbowle. Es ist also eine Was-wäre-wenn-Geschichte. Die Figuren sind daher auch keine differenzierten Charaktere, sondern stark überzeichnete Stereotypen.

Nachdem der Film zunächst von der Reichszensur als „respektlos vor den Autoritäten” auf den Index gesetzt worden war, ging Rühmann persönlich mit einer Kopie des Films ins Führerhauptquartier und erreichte, dass Hermann Göring das Verbot aufhob.

Die Feuerzangenbowle gehört zu jenen paradoxen Filmen aus der Spätzeit des Nationalsozialismus, die einerseits dem Regime dienen und über sein Ende hinausschauen wollen, die von einer Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung erfüllt sind, und die andererseits voll sind von offenem oder unterschwelligem Nazi-Gedankengut, das sozusagen schon mit der Verdrängung der Schuld beginnt, während sie noch geschieht.


Der Vorstand der Einbecker Lichtspielfreunde sieht sich in der Verantwortung, Ihnen diese Informationen über den Film zu geben. Geschichte kann nicht ungeschehen gemacht werden. Sie darf aber auch nicht vergessen werden und die daraus resultierenden Folgen für das heutige Gemeinwohl müssen sorgsam beachtet werden. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Eintritt: 12 € inkl. echter Feuerzangenbowle

VVK Stellen:
NEU-Deli
Jugendwerkstatt Einbeck, Grimsehlstraße 19
Die Eule, Sparkassen-Passage
Gill & More, Hallenplan 2-4

„Dinner for One“

Datum: Sa., 30. Dezember 2023
Uhrzeit: 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

[Die Aktivitäter]


Theaterstück mit anschließendem Überraschungsfilm ("Sneaky View").


Zum 60-jährigen Jubiläum der bekannten Fernsehfassung „Dinner for One oder Der 90. Geburtstag“ präsentiert "Die Aktivitäter e.V." zusammen mit den Einbecker Lichtspielfreunden e.V. ein angepasstes Theaterstück in Eigenregie.  Der Klassiker wird in einer deutschen Übersetzung aufgeführt.


Das Bühnenstück über die alte Miss Sophie, die ihren 90. Geburtstag allein mit ihrem Butler James feiert, besitzt Kultstatus. James vertritt reihum Sophies bereits verstorbene Freunde, muss jeweils in deren Namen auf Miss Sophie anstoßen - und wird dabei immer betrunkener und verliert zusehends seine würdevolle Haltung. Das Stück bietet mehrere Running Gags, von denen das Stolpern über den Kopf des Tigerfells der Bekannteste ist.


Die offizielle Uraufführung fand bereits 1948 in London statt. In Deutschland ist der Sketch inzwischen fester Bestandteil des Silvestertages aller Dritten Programme der ARD. Er ist die weltweit meistwiederholte Fernsehproduktion und wurde deswegen 1988 in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. In vielen Haushalten ist die Kultsendung fester Bestandteil des Silvesterprogramms.


Am Tag vor Silvester kann man nun Fräulein Sophie und ihren Butler James in einer deutschen Variante live im NEU-Deli erleben. Im Anschluss an das ca. 20 minütige Theaterstück erwartet die Besucher noch etwas Besonderes. Auch hier werden die Gäste um Jahre zurück versetzt. Auf der Kinoleinwand wird ein zum Jahreswechsel passender Überraschungsfilm gezeigt. So mancher kennt ihn aus dem Fernsehprogramm, aber wahrscheinlich wenige haben ihn schon einmal auf der großen Leinwand erlebt. Jetzt ist der Zeitpunkt dafür gekommen, das nachzuholen. Freuen Sie sich mit den Aktivitätern auf einen geselligen Abend. 


Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine kleine Spende.


Die Sneaky View bezeichnet eine Filmvorführung, mit nur angedeutetem Inhalt. Die Besucher wissen beim Kartenkauf also nicht genau, welcher Film gezeigt wird. Im Unterschied zu einer Sneak Preview, werden hierbei alte Filme und nicht die zukünftigen gezeigt.

Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)

Datum: Fr., 29. Dezember 2023
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 23:50 Uhr

[Der Herr der Ringe: Filmtrilogie]

Fantasy / Action / Monumental


Als Special zeigt das NEU-Deli an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle drei "Der Herr der Ringe"-Filme.


Saurons Heer will Minas Tirith, die in den Fels gebaute Hauptstadt von Gondor, angreifen. Die Bedrohung durch das feindliche Heer wiegt umso schwerer, als der König von Gondor fehlt und nur der schwache Truchsess Denethor (John Noble) über das einst mächtige Königreich wacht. Wird Aragorn (Viggo Mortensen) die Kraft finden, die Aufgabe zu übernehmen, die ihm das Schicksal zugedacht hat? Während Gandalf (Ian McKellen) verzweifelt versucht, die mutlosen Kämpfer von Gondor zu motivieren, versammelt Théoden (Bernhard Hill) die Krieger von Rohan, um an der Schlacht teilzunehmen. Doch obwohl sie tapfer und leidenschaftlich Widerstand leisten, haben die Streitkräfte der Menschen - unter ihnen Eowyn (Miranda Otto) und Merry (Dominic Monaghan) - dem überwältigenden Ansturm der feindlichen Legionen auf das Königreich wenig entgegenzusetzen. Jeder Sieg kostet große Opfer.

Trotz der hohen Verluste stellen sich die Gefährten der größten Schlacht ihres Lebens - vereint durch ein einziges Ziel: Sauron muss so lange abgelenkt werden, bis Frodo (Elijah Wood) den Ring zerstört hat. Doch der zieht den mutigen Hobbit immer mehr in seinen Bann…


Eintritt:
Einzelticket 8 €
3-Tage-Ticket 20 €

Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002)

Datum: Do., 28. Dezember 2023
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 23:30 Uhr

[Der Herr der Ringe: Filmtrilogie]

Fantasy / Action / Monumental


Als Special zeigt das NEU-Deli an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle drei "Der Herr der Ringe"-Filme.


Der Weg der Gefährten hat sich geteilt. Ringträger Frodo (Elijah Wood) und sein treuer Gefährte Sam (Sean Astin) treffen in den Bergen von Emyn Muil auf Gollum (Andy Serkis), dem Bilbo Beutlin (Ian Holm) einst den Einen Ring abgenommen hat. Gollums Versuch, den mächtigen Ring von Frodo zu stehlen, scheitert, doch die Hobbits bringen es nicht übers Herz, die Kreatur zu töten. Stattdessen soll Gollum - in dessen gespaltener Persönlichkeit zwei Seelen um die Kontrolle über das Wesen kämpfen - sie nach Mordor zu den Toren von Barad-Dûr, Saurons Festung, führen, wo Frodo den Ring vernichten will.

Währenddessen folgen Aragorn (Viggo Mortensen), der Elben-Bogenschütze Legolas (Orlando Bloom) und der Zwerg Gimli (John Rhys-Davies) den Spuren der Hobbits Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd), die von den Orks entführt wurden. Im Menschenreich Rohan bitten sie um Hilfe. Doch König Theoden (Bernhard Hill) steht unter dem tödlichen Bann Saurons, der Rohan mit Hilfe seines Spitzels Grima Schlangenzunge (Brad Dourif) kontrolliert. Erst als Gandalf als wiedergeborener weißer Zauberer zurückkehrt, wendet sich das Blatt. Er befreit Theoden von seinem Fluch und bringt das Volk von Rohan auf seine Seite. Währenddessen rückt Saurons Verbündeter Saruman (Christopher Lee) mit einer 10.000 Mann starken Armee von Uruk-hais auf die Menschenstadt vor…


Eintritt:
Einzelticket 8 €
3-Tage-Ticket 20 €

Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)

Datum: Mi., 27. Dezember 2023
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 23:20 Uhr

[Der Herr der Ringe: Filmtrilogie]

Fantasy / Action / Monumental


Als Special zeigt das NEU-Deli an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle drei "Der Herr der Ringe"-Filme.


Dem Hobbit Bilbo Beutlin (Ian Holm) fällt zufällig ein mächtiger Ring in die kleinen Hände. Mit diesem Schmuckstück konnte der finstere Herrscher Sauron einst die Welt unterwerfen. Jahrhundertelang schien der Ring verloren, bis Bilbo ihn an sich nahm und seinen "Schatz" sechzig Jahre lang hütete. An seinem 111. Geburtstag übergibt er ihn schweren Herzens seinem Neffen Frodo (Elijah Wood) und verlässt mit einem Paukenschlag seine Heimat Mittelerde. Er löst sich in Luft auf. Denn der geheimnisvolle Ring ermöglicht es seinem Träger, sich einfach unsichtbar zu machen.

Doch für den jungen Hobbit Frodo wird der Ring zu einer schweren Bürde. Der böse Geist Saurons, der in dem "Einen" gefangen ist, wird immer stärker. Frodo bleibt nur eine Möglichkeit: Er muss ihn vernichten. Doch das ist gar nicht so einfach. Nur in den ewigen Feuern des Schicksalsberges im Land Mordor, wo der Ring geschmiedet wurde, kann er vernichtet werden. Doch bis dahin muss Frodo an der Seite des Zauberers Gandalf (Ian McKellen) und seiner Gefährten durch Feindesland ziehen, immer verfolgt von Saurons Schergen….


Jahrzehntelang galt J.R.R. Tolkiens visionäre Fantasy-Trilogie „Der Herr der Ringe“ als unverfilmbar. Nachdem 1978 eine Zeichentrickadaption kläglich gescheitert war, wagte sich niemand mehr an den Stoff. Doch der neuseeländische Independent-Regisseur Peter Jackson setzte alles auf eine Karte. Er überzeugte die Produktionsfirma New Line, dass mit den heutigen technischen Möglichkeiten eine Umsetzung möglich sei. Der Regisseur, ein glühender Verehrer der in den 50er Jahren erstmals erschienenen Vorlage, steckte sein ganzes Herzblut in das insgesamt 330 Millionen Dollar teure Projekt. Um Kosten zu sparen, drehte der Neuseeländer alle drei Teile auf einmal. Ein gigantischer logistischer Aufwand, an dem er nicht scheiterte.

Allein drei Jahre brauchte Jackson, um gemeinsam mit Frances Walsh, Stephen Sinclair und Philippa Boyens die Drehbücher zu schreiben. „Ich hatte nur ein Ziel vor Augen: Das Publikum glaubwürdig und überzeugend in die fantastische Welt von Mittelerde zu entführen. Ich wollte die großen Momente des Buches aufgreifen und mit modernster Technik den Zuschauern Kinoabende bescheren, die sie nie vergessen werden“, erklärt der Filmemacher. Und genau dieses Ziel hat er voll und ganz erreicht: „Der Herr der Ringe" entfaltet eine epische Wucht, wie sie noch nie zuvor auf der Leinwand zu sehen war.

Gigantische, vor allem realistisch wirkende Kulissen und atemberaubend schöne Landschaftsaufnahmen - allesamt in Neuseeland gedreht - lassen die Welten von Hobbingen, Bruchtal, Lothlorien oder die Minen von Moria entstehen. Der Zuschauer kann nur staunen und mitfiebern beim monolithischen Kampf von Gut gegen Böse.


Eintritt:
Einzelticket 8 €
3-Tage-Ticket 20 €