Archiv

Jenseits von Eden (1955)

Datum: Di., 21. März 2023
Uhrzeit: 15:00 Uhr

[KinoCafé]

Drama


Der Farmer Adam Trask (Raymond Massey) hat zwei Söhne, den tugendhaften und herzensguten Aron (Richard Davalos) sowie den unangepassten und rebellischen Cal (James Dean). Letzterer litt daran, dass sein Vater seinen Bruder immer und bei allem bevorzugte. Als eines Tages dann Cal herausfindet, dass seine Mutter Kate (Jo van Fleet) trotz gegenteiliger Behauptungen nicht tot ist, versucht er den Kontakt zu ihr wiederherzustellen. Sie trennte sich vor vielen Jahren von ihrem tyrannischen Gatten und verdient heute ihren Lebensunterhalt als Bordell-Besitzerin. Plötzlich wird Cals Vater durch eine Missernte an den Rand des Ruins getrieben. Cal möchte seinem Vater helfen und leiht sich von seiner Mutter das Geld, dass der Vater braucht, um seinen Hof zu retten. Dabei hofft er, damit auch seine Liebe wiederzuerlangen. Doch diese Hoffnung bleibt unerfüllt.


"East of Eden" basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers John Steinbeck, wobei sich der Film nur auf das letzte Viertel des Buches konzentriert. Der Film zeigt James Dean in seiner ersten großen Filmrolle. Häufig wird angenommen, dass Jenseits von Eden das Filmdebüt von James Dean sei – diese Annahme ist allerdings falsch, da Dean bereits seit Anfang der 1950er-Jahre einige sehr kleine Filmrollen gespielt hatte. Jenseits von Eden war aber seine erste wichtige Filmrolle und sein Durchbruch als Filmschauspieler.


Eintritt:
5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Apocalypse Now – The Final Cut (1979|2019)

Datum: Di., 14. März 2023
Uhrzeit: 19:30 Uhr

[Best of Cinema]

Action, Drama, Kriegsfilm


Wegen Überlänge startet der Film bereits um 19:30 anstatt wie gewohnt um 20 Uhr.


Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges erhält Captain Willard (Martin Sheen) einen heiklen Geheimauftrag: Er soll Colonel Kurtz (Marlon Brando), einen hochdekorierten Offizier der US-Army, liquidieren. Kurtz, offenbar dem Wahnsinn verfallen, hat sich mit einer Einheit aus Eingeborenen und versprengten Soldaten im Dschungel von Kambodscha verschanzt und einen ominösen Kult um sich errichtet. Willard und sein kleiner Trupp sollen dem Schrecken ein Ende bereiten, doch je tiefer sie in den Dschungel eindringen, umso mehr scheinen die Absurdität und das Grauen des Krieges von ihnen Besitz zu ergreifen.


Francis Ford Coppolas Meisterwerk mit Martin Sheen, Dennis Hopper, Robert Duvall und Marlon Brando wurde mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet und wird bis heute als Meilenstein der Filmgeschichte gefeiert. Coppola versetzte Joseph Conrads Klassiker „Herz der Finsternis“ ins vom Krieg gezeichnete Vietnam von 1969 und schuf somit den wohl eindrucksvollsten und intensivsten Antikriegsfilm aller Zeiten.

Die Dreharbeiten im Dschungel der Philippinen und der Dominikanischen Republik waren von großen Schwierigkeiten begleitet, die den Film bereits im Vorfeld bekannt machten. So zerstörten Tropenstürme mehrmals das Filmset, und der Hauptdarsteller Martin Sheen erlitt während des Drehs einen Herzinfarkt. Coppola, der bis zuletzt mit dem grundlegenden dramaturgischen Aufbau des Films haderte, überzog das Budget und den Zeitplan derart massiv, dass in Hollywood bereits über ein Scheitern des Films gesprochen wurde.

Im Jahr 2001 erschien eine überarbeitete Director’s-Cut-Fassung unter dem Titel Apocalypse Now Redux, die insgesamt etwa 50 Minuten zusätzliches Material gegenüber der Original-Kinofassung bietet und einige Szenen chronologisch umsortiert, womit die Gesamtspielzeit des Films etwa 202 Minuten beträgt. Im April 2019 stellte Coppola mit dem Final Cut die endgültige Schnittfassung von Apocalypse Now vor, die eine Laufzeit von 183 Minuten hat.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €


Über 300 Kinos haben sich unter dem Namen BEST OF CINEMA in Kooperation mit STUDIOCANAL zusammengefunden, um zukünftig an jedem ersten Dienstag des Monats Kultfilme, Klassiker und Meisterwerke der Filmgeschichte auf die große Leinwand zu bringen.

E.T. – Der Außerirdische (1982)

Datum: Di., 28. Februar 2023
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Science-Fiction


In einem Wald in der Nähe von Los Angeles landen Außerirdische und sammeln Pflanzenproben. Als plötzlich eine Gruppe von Regierungsagenten auftaucht, fliehen die Außerirdischen überstürzt mit ihrem Raumschiff. Dabei lassen sie versehentlich einen ihrer Gefährten zurück, der sich weiter entfernt hatte.

Der kleine Außerirdische sucht Unterschlupf im Schuppen eines Hauses im nahe gelegenen Vorort. Dort entdeckt ihn der zehnjährige Elliott, der mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in dem Haus lebt. Zwischen ihm und dem kleinen Besucher entsteht rasch eine enge Freundschaft.

Beide sind einsam: Elliott vermisst seinen Vater, der die Familie vor kurzem verlassen hat, und E.T. vermisst seine Gefährten, die ihn „3 Millionen Lichtjahre von zuhause“ entfernt auf der Erde zurückgelassen haben. E.T. beginnt wie ein Kind die menschliche Sprache zu lernen und er und Elliott erleben mal komische, mal tragische Abenteuer, während E.T. sein Heimweh ausdrückt, indem er „nach Hause telefonieren“ will.

Als E.T. den Kindern demonstrieren will, dass er aus dem All stammt, zeigt er telekinetische Fähigkeiten: Er kann Gegenstände schweben lassen und Pflanzen wiederbeleben. Aus Spielzeug und anderen Kleinteilen baut er einen provisorischen Funksender, den er mit Elliotts Hilfe im Wald aufstellt, um seinem Raumschiff ein Signal zu schicken.


Der Film zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Spielfilmen.

Entwickelt und gebaut wurde die Puppe E.T. von dem Italiener Carlo Rambaldi. Während der Dreharbeiten wurde E.T. abwechselnd von drei kleinwüchsigen Schauspielern, darunter Tamara De Treaux, dargestellt, die im Innern der Puppe standen.

Spielberg wollte, dass die Schauspieler eine möglichst glaubhafte Beziehung zu der Puppe entwickeln. Sie sollten sich auch hinter den Kulissen mit der E.T.-Puppe beschäftigen. Um die finale Szene zu intensivieren, drehte Spielberg alle Szenen entsprechend der chronologischen Reihenfolge des Films. Dementsprechend nehmen die Darsteller am Filmende tatsächlich von E.T. oder besser vom Filmprojekt E.T. Abschied.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

A Star Is Born (2018)

Datum: Di., 21. Februar 2023
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Musikfilm


Der Sänger und Gitarrist Jackson Maine (Bradley Cooper) ist ein Star der Musikszene, doch Einsamkeit und Alkoholismus nagen an ihm. Sein Tinnitus und das nachlassende Gehör machen ihm zu schaffen, und damit ist auch seine Karriere gefährdet.

Auf der Suche nach Drinks im Anschluss an ein Konzert lernt er in einer zufällig angesteuerten Bar eine junge Frau namens Ally Campana (Lady Gaga) kennen, deren großes musikalisches Talent ihn sofort fasziniert. Sie hat nicht nur eine grandiose Stimme, sondern schreibt auch selbst Songs. Allerdings leidet sie unter ihrer vermeintlich zu großen Nase und hält sich für nicht schön genug, um selbst auf der großen Bühne zu stehen.

So steht sie Jacksons Komplimenten und aufrichtigen Bemühungen ungläubig gegenüber und nimmt seine Einladung, ihn zu seinem nächsten Konzert zu begleiten, zunächst nicht an.

Ärger im ungeliebten Job lässt sie dann doch in den Wagen steigen, den Jack ihr geschickt hat. Jack holt sie für eine von ihm arrangierte Duett-Version ihres Songs Shallow auf die Bühne. Sie wird, auch wegen des im Internet tausendfach angeklickten Mitschnitts, über Nacht zum Star.


Die dritte Neuverfilmung von Ein Stern geht auf (1937) ist das Regiedebüt des Schauspielers, der im Film auch die Rolle eines Musikers übernommen hat. In der weiblichen Hauptrolle spielt Lady Gaga die junge Musikerin, die über Nacht zum Star wird.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Charade (1963)

Datum: Di., 21. Februar 2023
Uhrzeit: 15:00 Uhr

[KinoCafé]

Krimi / Thriller / Agentenfilm / Romanze / Komödie


Audrey Hepburn und Cary Grant spielen die Hauptrollen in einer mit vielen unerwarteten Wendungen gespickten Geschichte um eine junge Witwe in Paris, die von einem Gangstertrio verfolgt wird und Hilfe findet bei einem charmanten US-Amerikaner, der aber mehrmals seine Identität wechselt.

Regina Lampert beschließt in ihrem Skiurlaub, sich von ihrem Mann Charles zu trennen. Als sie nach Paris zurückkehrt, ist ihre große Wohnung völlig leergeräumt. Die französische Polizei teilt ihr mit, dass ihr Mann, offenbar auf der Flucht, getötet wurde, und übergibt ihr eine Tasche, die bei dem Toten sichergestellt wurde, mit einigen wenigen Habseligkeiten, darunter ein Notizbuch, mehrere Pässe auf seinen Namen und ein frankierter, unverschlossener Brief an seine Frau. Die 250.000 Dollar, die ihm die Versteigerung der gesamten Wohnungseinrichtung eingebracht habe, hätte man allerdings nicht finden können.

In der Folge wird Regina in eine undurchsichtige Kriminalgeschichte verwickelt.


Charade ist deutlich an den Stil der Kriminalfilme von Alfred Hitchcock angelehnt und verfügt über eine spannende Geschichte mit einer Reihe überraschender Wendungen. Stanley Donen versammelte mit Audrey Hepburn, Cary Grant, Walter Matthau, James Coburn und George Kennedy ein beachtliches Staraufgebot.

Der Film wurde oft als „bester Hitchcockfilm, der nicht von Hitchcock ist“ bezeichnet. Beachtung fand Charade auch durch die Tatsache, dass der Film am Originalschauplatz in Paris gedreht wurde.


Eintritt:
5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt.

Valentinstag (2010)

Datum: Di., 14. Februar 2023
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Liebeskomödie


Der Film zeigt Wendepunkte in den romantischen Beziehungen mehrerer Paare, die sich alle am Valentinstag ereignen. Knotenpunkt der verschiedenen Stränge ist das Siena Bouquet, ein Blumenladen in Los Angeles.

Ein Valentinstag in Los Angeles: Morley (Jessica Alba) bekommt von ihrem Freund Reed Bennett (Ashton Kutcher) beim Frühstück einen Heiratsantrag.

Julia (Jennifer Garner), seine beste Freundin, hat unterdessen entschieden, ihrem Lover Harrison (Patrick Dempsey) nach San Francisco hinterher zu fliegen.

Sportreporter Kelvin (Jamie Foxx) wurde beauftragt, heute Valentinsanekdoten zu filmen.

Sekretärin Liz (Anne Hathaway) bezahlt ihr Studentendarlehen mit Telefonsex ab, was ihr neuer Freund Josh (Topher Grace) aber dummerweise noch nicht weiß.

Der Vertrag von Football-Profi Sean (Eric Dane) wird nicht verlängert, weshalb seine Agentin (Queen Latifah) und seine Pressesprecherin (Jessica Biel) plötzlich alle Hände voll zu tun haben.

Alex (Carter Jenkins) und Grace (Emma Roberts) bereiten sich auf ihren ersten Sex vor, während Samantha (Taylor Swift) und Tyler (Taylor Lautner) nichts überstürzen wollen.

Und dann sind da noch die Soldatin Kate (Julia Roberts) und der zuvorkommende Holden (Bradley Cooper), die sich im Flugzeug kennenlernen…


Der RomCom-Episodenfilm von Garry Marshall hat ein großes Staraufgebot zu bieten. Neben Schauspieler-Berühmtheiten wie Julia Roberts und Jessica Biel gibt es auch interessante Gast-Auftritte wie den von Sängerin Taylor Swift. Auch der Regisseur selbst ist in einer Szene zu sehen.


Ein Episodenfilm besteht aus einer Anzahl erzähltechnisch unabhängiger, abgeschlossener Kurzfilme.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Der letzte Jolly Boy (2018)

Datum: Fr., 3. Februar 2023
Uhrzeit: 19:30 Uhr

Dokumentarfilm


In Kooperation mit "Kultur im Esel"

Mit Regisseur Hans-Erich Viet

Leon Schwarzbaum, geboren 1921 in Hamburg, aufgewachsen in Polen. Als Einziger seiner Familie überlebt er Auschwitz, Buchenwald, Sachsenhausen. Als Jugendlicher spielt er mit seiner ‚Boy Group‘, den “Jolly Boys”, amerikanischen Swing. Heute lebt er in Berlin.

Trotz seines hohen Alters sucht er seit ein paar Jahren die Öffentlichkeit, um endlich ‚die Wahrheit‘ zu sagen. Davor hat er Jahrzehnte geschwiegen. Erst im Alter entwickelt er die Energie, sich zu erinnern – und vor allem: sich zu äußern. Dies tut er heute mit einer Selbstverständlichkeit und gleichzeitig strikten Höflichkeit, die beeindruckt.

Auf seiner Suche nach Identität und Gerechtigkeit begleiten wir Leon Schwarzbaum zum Landgericht Detmold, wo er im Prozess gegen den SS-Mann Reinhold Hanning zum Nebenkläger wird und als einer der Hauptzeugen auftritt. Wir besuchen seine polnische Heimat Bedzin, und wir fahren gemeinsam nach Auschwitz. Außerdem begleiten wir Leon Schwarzbaum, wenn er im Gefängnis von Zeithain mit Insassen spricht und in der Talk- Sendung „Markus Lanz“ über seine Erfahrungen berichtet.

Entstanden ist eine filmische Reise durch deutsche Wirklichkeit im Gestern und Heute, auf den Spuren der Lebensgeschichte eines der letzten Überlebenden des Holocaust – eines außergewöhnlichen Protagonisten.


Weitere Informationen finden Sie unter https://www.derletztejollyboy.de/


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Basic Instinct (1992)

Datum: Di., 7. Februar 2023
Uhrzeit: 20:00 Uhr

[Best of Cinema]

Erotikthriller


Die Polizei von San Francisco muss sich mit der Aufklärung des Mordes an einem Rocksänger befassen. Das Opfer wurde brutal mit einem Eispickel ermordet. Detective Nick Curran (Michael Douglas) verdächtigt Catherine Tramell (Sharon Stone), die hochintelligente, steinreiche, aber eiskalte Bettgenossin des Opfers.

Nick ist von Catherine fasziniert und gerät mit der Zeit immer mehr in ihren Bann. Ein leidenschaftliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, das von Catherines lesbischer Freundin eifersüchtig beobachtet wird. Aber auch Nicks ehemalige Freundin, die Psychiaterin Beth (Jeanne Tripplehorn), ist skeptisch, was die Beziehung zwischen Nick und Catherine angeht. Nick ist hin- und hergerissen. Als er erfährt, dass Beth während ihres Studiums ein Verhältnis mit Catherine hatte, beginnt er, den Fall plötzlich von einer ganz anderen Seite aus zu betrachten …


1992 schockierte Paul Verhoeven mit seinem knisternden Erotikthriller die Kinobesucher weltweit. Mit Michael Douglas und Sharon Stone in den Rollen ihres Lebens hat Verhoevens BASIC INSTINCT das Subgenre des erotischen Thrillers neu definiert und avancierte, nicht nur wegen seiner freizügigen Inszenierung, über die Jahre zum absoluten Kultfilm und einem der heiß diskutiertesten Skandalfilme aller Zeiten.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €


Über 300 Kinos haben sich unter dem Namen BEST OF CINEMA in Kooperation mit STUDIOCANAL zusammengefunden, um zukünftig an jedem ersten Dienstag des Monats Kultfilme, Klassiker und Meisterwerke der Filmgeschichte auf die große Leinwand zu bringen.

The Great Green Wall (2019)

Datum: Di., 31. Januar 2023
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Dokumentarfilm


"Die große grüne Mauer" ist eines der ehrgeizigsten Klima-Projekte der Welt: Quer über den afrikanischen Kontinent wird ein 8.000 Kilometer langer Gürtel durch elf Länder hindurch aus Bäumen gepflanzt, der die Ausbreitung der Wüste aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bringen soll.

Statt Konflikten und Massenmigration soll das Projekt kein trennendes, sondern ein verbindendes Element sein, das ambitioniert für den Traum einer besseren Zukunft einsteht.
Entlang dieser noch lückenhaften grünen Mauer reist die malische Sängerin Inna Modja zu den Menschen im Senegal, in Mali, Nigeria und Äthiopien. Sie spricht mit ihnen über ihre Ängste, Träume und Hoffnungen in einer Sprache, die schon immer die afrikanische Kultur bestimmt hat: der Musik.


So entspinnt der Film in einer kollektiven melodischen Collage den Soundtrack der „Great Green Wall“. Regisseur Fernando Meirelles und Inna Modja nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise der besonderen Art.


Afrikas Grüne Mauer (Great Green Wall) ist Afrikas Vorzeigeinitiative, um die Effekte des Klimawandels und der Desertifikation zu bekämpfen. Die Initiative wird von der Afrikanischen Union geführt. Das Ziel ist die Erschaffung eines großen Mosaiks aus grüner und produktiver Landschaft, das sich über Nordafrika, die Sahelzone und das Horn von Afrika erstreckt. Mittel dazu sind u. a. Aufforstungsprojekte und die Wiederherstellung degradierter Böden. Grund ist die Verhinderung weiterer Desertifikation in der Sahelzone.


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €

Blues Brothers (1980)

Datum: Di., 24. Januar 2023
Uhrzeit: 20:00 Uhr

[Ein Jahr Neu-Deli Kino]

Komödie


Mit "The Blues Brothers" wurde das Kinoprogramm im Neu-Deli 2022 eröffnet. Darum zelebrieren wir mit diesem Film ein Jahr Programmkino im Neu-Deli.


Jake Blues, gerade aus dem Staatsgefängnis von Joliet entlassen, wird von seinem Bruder Elwood in einem ausgemusterten 1974er Dodge Monaco der Mount Prospect Police abgeholt. Wie von Jake versprochen, besuchen sie das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind.

Die Mutter Oberin klagt ihnen ihr Leid, sie müsse 5000 US-$ Steuerschulden bezahlen, die Kirche wolle das Waisenhaus schließen und habe nicht vor, den Betrag aufzubringen. Die Blues Brothers bieten an, das Geld zu „beschaffen“ – die Schwester wird wütend und wirft sie hinaus, da sie kein gestohlenes Geld akzeptieren wird. Es bleibt nur ein Weg: das Geld ehrlich zu verdienen.


The Blues Brothers war eine Rhythm-and-Blues-Band, die von den zwei Schauspielern und Komikern John Belushi (als Sänger „Joliet“ Jake Blues) und Dan Aykroyd (als Sänger und Mundharmonika-Spieler Elwood Blues) geleitet wurde.

Belushi und Aykroyd waren beide Mitglieder der Originalbesetzung der NBC-Show Saturday Night Live. Als „Blues Brothers“ traten sie dort erstmals 1977 auf. Sie hatten mit ihrem Konzept so viel Erfolg und Spaß, dass sie auch außerhalb dieser Sendung auftraten und den gleichnamigen Film drehten. Dieser erreichte später Kultstatus und löste eine Welle der Begeisterung für Bluesmusik aus. Trotz ihres Namens waren die meisten Songs der Blues Brothers Soul- und R&B-Klassiker.

Neben John Belushi und Dan Aykroyd sowie den weiteren Mitgliedern der Band The Blues Brothers sind viele berühmte Persönlichkeiten in Gastauftritten zu sehen. Unter anderem Aretha Franklin, James Brown, Cab Calloway, Ray Charles, John Lee Hooker, Chaka Khan, Carrie Fisher, Frank Oz, Twiggy, Steven Spielberg, Joe Walsh, John Candy und Charles Napier.

Der Film entstand in Chicago und Umgebung. Die Blues Brothers gingen noch im selben Jahr auf Tournee, um für den Film zu werben. Kurz darauf brachten sie ihr zweites Album mit dem Soundtrack zum Film heraus. Darauf sind unter anderem "Gimme Some Lovin" sowie "Everybody Needs Somebody to Love" zu hören.

1998 folgte die weniger erfolgreiche Fortsetzung "Blues Brothers 2000".


Eintritt:
Erwachsene 8 €
Ermäßigt 5 €