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Willkommen bei den Sch’tis (2008)

Datum: Di., 17. Februar 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 16:50 Uhr

KinoCafé

Komödie


Handlung

Postfilialleiter Philippe Abrams (Kad Merad) bemüht sich um eine Versetzung an die sonnige Côte d’Azur. Der Grund: Er möchte seine launische Ehefrau Julie (Zoé Félix) aufheitern. Dank der Bemühungen seines Freundes Jean (Stéphane Freiss) gelingt es ihm beinahe, die begehrte Stelle zu ergattern. Doch dann erweist sich ein Konkurrent als behindert und wird daher bevorzugt. Bei der nächsten Bewerbung möchte Philippe nicht erneut leer ausgehen und gibt sich trotz großer Bedenken seitens Jeans als Rollstuhlfahrer aus. Prompt wird er bei einer routinemäßigen Kontrolle der Behörden als skrupelloser Betrüger entlarvt und in den ungeliebten Norden Frankreichs strafversetzt – eine Region, über die man sich im Süden oft Horrorgeschichten erzählt …

Hintergrund

Bei dem Film handelt es sich um eine französische Komödie von und mit Dany Boon, der auch die Regie führte und das Drehbuch mitschrieb. Im Mittelpunkt steht der humorvolle Kontrast zwischen Vorurteilen und der tatsächlichen Herzlichkeit der Menschen vor Ort. Der Film wurde zu einem außergewöhnlichen Kassenerfolg und entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten französischen Produktionen aller Zeiten. Sein Erfolg beruht auf warmherzigem Humor, liebevoll gezeichneten Figuren und dem spielerischen Umgang mit regionalen Eigenheiten wie dem Ch’ti-Dialekt. Gleichzeitig traf der Film einen Nerv, indem er nationale Stereotype hinterfragte und regionale Identität positiv darstellte.


Eintritt: 5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Pappa ante portas (1991)

Datum: Sa., 14. Februar 2026
Uhrzeit: 17:30 Uhr - 19:00 Uhr

KinoStricken

Komödie


Dieses Mal haben wir als kleinen Bonus frische Waffeln im Angebot.

Handlung

Mit der Anschaffung von Schreibmaschinenpapier für die nächsten 40 Jahre glaubt der pflichtbewusste Heinrich Lohse (Vicco von Bülow), seiner Firma das Geschäft des Jahres beschert zu haben. Zu seinem Leidwesen sieht die Unternehmensleitung das allerdings ganz anders, sodass sich Lohse plötzlich im nicht ganz freiwilligen Vorruhestand wiederfindet. Da er nicht weiß, was er mit seiner neu gewonnenen Freizeit anfangen soll, sieht der Frührentner seine Aufgabe fortan darin, seine jahrzehntelange Erfahrung als Einkaufsdirektor der Deutschen Röhren AG in den Dienst des dreiköpfigen „Familienunternehmens” zu stellen. Seine Ehefrau Renate (Evelyn Hamann) und sein Sohn Dieter (Gerrit Schmidt-Foß) sind davon allerdings wenig begeistert. Das übereifrige Familienoberhaupt stürzt den bisher bestens organisierten Haushalt nämlich mit seinem ersten Familieneinkauf ins Chaos. Nach einem lauten Streit in einer Gaststätte beschließt Renate, dass es so nicht weitergehen kann. Doch gibt es für Lohse ein Leben nach dem Job?

Hintergrund

Der Film ist die zweite und letzte Kinoregiearbeit des deutschen Humoristen Loriot (Vicco von Bülow) nach „Ödipussi”. Wie schon in seinem Vorgängerfilm greift Loriot hier zentrale Motive seines Werks auf: die feinen, oft schmerzhaft komischen Reibungen des bürgerlichen Alltags, Kommunikationsstörungen zwischen Ehepartnern und den absurden Ernst, mit dem Menschen an scheinbaren Nebensächlichkeiten festhalten.

Der Film ist weniger eine klassische Handlungskomödie als eine Aneinanderreihung präzise beobachteter Alltagsszenen, die durch ihre Überzeichnung gesellschaftliche Rollenbilder offenlegen. Dabei reflektiert der Film auch den gesellschaftlichen Wandel der frühen 1990er-Jahre, insbesondere Fragen nach Identität, Arbeit und Sinn im Ruhestand. Loriots Humor bleibt dabei subtil, sprachlich pointiert und zeitlos, weshalb der Film bis heute als einer der Höhepunkte der deutschen Filmkomödie gilt und zahlreiche Zitate fest im kollektiven Gedächtnis verankert hat.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €


KinoStricken - Gemeinsam gegen Einsam
Wir stricken gemeinsam und schauen einen Film.

Hierzu sind auch Gäste ohne Strichnadeln herzlich eingeladen.

22 Bahnen (2025)

Datum: Mi., 11. Februar 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 22:30 Uhr

Präsentiert von: Soroptimistinnen

Drama / Komödie

Handlung

Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert und arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen. Darüber hinaus kümmert sie sich regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier). Manchmal muss sie sich auch um ihre alkoholkranke, alleinerziehende Mutter kümmern. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte nach Berlin ziehen und an ihrer Doktorarbeit arbeiten. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer würde sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter kümmern? Zudem taucht Viktor (Jannis Niewöhner) auf, der wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Gerade als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle.

Hintergrund

Die Literaturverfilmung der Regisseurin Mia Maariel Meyer basiert auf dem gleichnamigen Debütroman der Autorin Caroline Wahl aus dem Jahr 2023. Der Roman hielt sich monatelang auf den Spiegel-Bestsellerlisten und fand insbesondere im deutschsprachigen Raum breite Aufmerksamkeit. Der Film verknüpft Themen wie familiären Zusammenhalt, Erwachsenwerden, Liebe und persönliche Freiheit zu einem einfühlsamen Drama über die Suche nach einem Ausweg aus prekären Lebensumständen.


Benefizveranstaltung: Der Erlös geht dieses Mal an die Rolli-Sportgruppe Holzminden

Vorverkauf:
Boutique Silbo Glamour - Einbeck
Hofladen Wolper - Salzderhelden
oder unter soroptimist-einbeck-northeim.de

Eintritt: Vorverkauf 16 €

Inception (2010)

Datum: Di., 10. Februar 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Sci-Fi / Thriller

Handlung

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist der beste Extraktionsspezialist, den man bekommen kann. Er sucht in den Träumen seiner Opfer nach Wirtschaftsgeheimnissen, die er anschließend gewinnbringend weiterverkauft. Das Problem: Seine riskanten Methoden haben ihn auf die Abschussliste diverser Konzerne gebracht, sodass er sich nirgendwo mehr sicher fühlen kann. Eine Rückkehr in die USA, wo seine Kinder auf ihn warten, ist ihm nicht möglich. Der Großindustrielle Saito (Ken Watanabe) heuert Cobb für einen letzten Job an. Sollte er erfolgreich sein, könnte ihm dieser den lang ersehnten Weg nach Hause ebnen. Doch diesmal ist die Aufgabe ungleich schwieriger. Cobb und sein Dreamteam sollen nicht etwa eine Idee stehlen, sondern eine im Unterbewusstsein eines Konzern-Erben (Cillian Murphy) einpflanzen. Dessen Unternehmen stellt eine Gefahr für Saito dar. Akribisch bereiten sich Cobb und seine Mannschaft auf den Zugriff vor. Doch eine Variable bleibt unkalkulierbar: das psychische Echo von Cobbs toter Ehefrau (Marion Cotillard).

Hintergrund

Regie führte Christopher Nolan, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film thematisiert die Möglichkeit, in die Träume anderer Menschen einzudringen, um Informationen zu stehlen oder – im Fall der sogenannten „Inception“ – eine Idee im Unterbewusstsein zu verankern. Dafür griff Nolan auf Konzepte aus der Traumforschung, der Psychologie und der Philosophie zurück und verband diese mit einem komplexen Erzählaufbau. In diesem greifen mehrere Traumebenen mit jeweils unterschiedlichem Zeitverlauf ineinander. Visuell setzte der Film neue Maßstäbe, etwa mit der berühmten Szene der sich faltenden Stadt, die weitgehend mit praktischen Effekten und minimalem CGI realisiert wurde.

Neben der zentralen High-Concept-Idee spielt auch das emotionale Motiv von Schuld und Verlust eine wichtige Rolle. Der Film war ein großer Publikumserfolg und Kritikerliebling, er wurde für acht Oscars nominiert und gewann vier, unter anderem in den Kategorien Kamera, visuelle Effekte und Ton. Bis heute gilt er als einer der einflussreichsten und meistdiskutierten Science-Fiction-Filme der 2010er-Jahre.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Höfe – Familie, Wirtschaft, Wandel (2025)

Datum: So., 8. Februar 2026
Uhrzeit: 11:00 Uhr - 14:00 Uhr

Dokumentarfilm

Matinee am Sonntag

Kooperation mit den Landfrauen und Hof.Kultur-Dassel e.V.

Beide Filmemacher (Johannes Kohout & Janek Totaro) sind persönlich vor Ort und geben eine Einführung in den Film. Im Anschluss sind eine gemeinsame Diskussion sowie frisch zubereitete Waffeln geplant. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Inge Cramm.

Beschreibung

„Viel wird gesprochen über die Landwirtschaft. Darüber, was sie ist, leisten muss, einmal werden soll. Doch was zeigt sich, wenn man nicht fordert, sondern zuhört? Der Film „Höfe - Familie, Wirtschaft, Wandel“ begleitet vier landwirtschaftliche Höfe in Niedersachsen – zwei Milchviehbetriebe und zwei Schweinehöfe, ökologisch wie konventionell, groß wie klein. Er folgt ihrer alltäglichen Arbeit: Routinen im Stall, Entscheidungen im Büro, Gespräche im Betrieb. Um sie herum versammeln sich Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Beratung – ein Echo dessen, was von außen an sie herantritt. Der Film vermeidet die großen Fragen zur Zukunft der Landwirtschaft und gibt doch Antworten. Denn zwischen familiärer Verantwortung, wirtschaftlichem Druck und gesellschaftlichen Forderungen zeigen sich in leisen Zwischentönen die Umrisse eines stetigen Veränderungsprozesses. Ein dokumentarisches Porträt über landwirtschaftliche Arbeit als Spiegel einer Branche – und über Betriebe, die täglich produzieren, was wir täglich konsumieren.“

In Kooperation mit dem Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen
mit: Verbund Transformationsforschung agrar, BMEL Nds., Department für Nutztierwissenschaften Göttingen, Landwirtschaftskammer Nds. und diversen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben


Eintritt: 8 €

Caveman (2023)

Datum: Di., 3. Februar 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:40 Uhr

Komödie

Handlung

Eigentlich sollte Bobby (Moritz Bleibtreu) seinen großen Tag feiern. Schon als Kind wollte der erfolglose Autoverkäufer Comedian werden – und nun hat er beim Open-Mic-Abend des lokalen Comedyclubs endlich die Chance, sein Talent auf der Bühne zu beweisen. Das perfekte Thema für sein Programm hat er auch schon parat: Vor Kurzem ist ihm der Caveman begegnet – ein imaginärer Freund aus der Steinzeit. Seitdem tauscht er sich regelmäßig mit dem Höhlenmenschen aus und glaubt, den Unterschied zwischen den Geschlechtern besser zu verstehen als alle anderen. Es beginnt ein wilder Ritt, der sich vor allem mit der Frage beschäftigt: Ist Bobby ein Vollidiot oder erleuchtet?

Hintergrund

Der Film wurde von Laura Lackmann geschrieben und inszeniert und basiert auf dem erfolgreichen Solo-Bühnenstück „Defending the Caveman” des amerikanischen Dramatikers Rob Becker. Das Stück feiert seit 1995 weltweit große Erfolge und wurde in über 55 Ländern in zahlreichen Sprachen aufgeführt. In der Bühnenvorlage – und entsprechend im Film – werden die vermeintlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen humorvoll als Streitpunkte zwischen modernen Menschen und ihren inneren „Höhlenmenschen” dargestellt. Die Adaption setzt dabei stark auf pointierte Dialoge und Komik aus Alltagsbeobachtungen. Mit Laura Tonke, Wotan Wilke Möhring und Martina Hill ist der Film prominent besetzt.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Das Leben ist schön [italienisch OmU] (1997)

Datum: Di., 27. Januar 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr - 21:30 Uhr

Komödie / Drama

KVHS Kino OmU - Filme in der Originalsprache

Am Internationalen Holocaust-Gedenktag zeigen wir Roberto Benignis meisterhafte Tragikomödie.

Handlung

Guido verliebt sich in die schöne Dora. Wir schreiben das Jahr 1939 und befinden uns in der Toskana. Guido ist Jude, doch das spielt in diesem Augenblick keine Rolle. Dank seines Charmes kann er Doras Liebe gewinnen. Die beiden bekommen ein Kind. Doch je länger die Zeit des Faschismus andauert, desto gefährlicher wird es für Guido und seine Familie. Als er und sein Sohn ins KZ müssen, folgt ihm Dora aus Liebe. Guido findet immer neue, schönere Bilder, um die grausamen Wahrheiten des KZ-Alltags für seinen Sohn zu übermalen.

Hintergrund

Der italienische Film „Das Leben ist schön“ (La vita è bella, 1997) wurde von Roberto Benigni inszeniert, der auch die Hauptrolle übernahm und das Drehbuch mitschrieb. Der Film verbindet auf ungewöhnliche Weise Komödie und Tragödie. Die Erzählperspektive, die kindliche Unschuld inmitten des Holocausts zu schützen, bildet das emotionale Zentrum des Films.

International sorgte der Film für große Aufmerksamkeit und Diskussionen, da er ein historisch extrem belastetes Thema mit humorvollen Elementen verknüpft. Während einige Kritiker diese Herangehensweise als riskant oder problematisch empfanden, wurde der Film von vielen als zutiefst humanistische Parabel über Liebe, Opferbereitschaft und Hoffnung gewürdigt. „Das Leben ist schön“ war ein außergewöhnlicher Erfolg: Er gewann drei Oscars, darunter den für den besten Hauptdarsteller (Roberto Benigni). Bis heute gilt der Film als einer der bekanntesten und meistdiskutierten europäischen Beiträge zur filmischen Auseinandersetzung mit dem Holocaust.


Eintritt: frei

Wochenendrebellen (2023)

Datum: Di., 20. Januar 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 21:55 Uhr

Komödie / Drama

Handlung

Mirco (Florian David Fitz) ist aufgrund seiner Arbeit selten zu Hause. Seine Frau Fatime (Aylin Tezel) organisiert das Familienleben und hat mit der Erziehung von Baby Lucy und dem zehnjährigen Jason (Cecilio Andresen) alle Hände voll zu tun. Jason ist Autist und sein Alltag besteht aus täglichen Routinen und festen Regeln. Fatime versucht alles, um Jason den nötigen Rückhalt zu geben, doch vor allem in der Schule stößt er auf viel Unverständnis. Als der Familie ein Wechsel auf eine Förderschule nahegelegt wird, muss Mirco beweisen, dass er seiner Rolle als Vater gerecht wird. Er schließt mit Jason einen Pakt: Jason verspricht, sich alle Mühe zu geben, um sich an die Regeln der Schule zu halten, wenn Mirco ihm dabei hilft, einen Lieblingsfußballverein zu finden. Schließlich sind alle in der Klasse Fußballfans! Allerdings will Jason sich erst für einen Verein entscheiden, wenn er alle 56 Mannschaften der ersten, zweiten und dritten Liga live in ihren Heimstadien spielen gesehen hat.

Hintergrund

Der Film aus dem Jahr 2023 ist eine fiktionalisierte Verfilmung realer Erlebnisse. Regie führte Marc Rothemund, der sich bereits in früheren Filmen sensibel mit gesellschaftlichen und persönlichen Themen auseinandergesetzt hat. „Wochenendrebellen“ verbindet Humor und Emotionen mit einem respektvollen Blick auf Neurodiversität und familiäre Beziehungen. Der Film zeigt, wie gemeinsame Erlebnisse Verständnis schaffen können, und stellt dabei Fragen nach Normalität, Akzeptanz und dem Mut, eigene Wege zu gehen. Besonders hervorgehoben wurden die authentische Darstellung von Jasons Perspektive und das Zusammenspiel zwischen Vater und Sohn.


Eintritt: Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €

Wochenendrebellen (2023)

Datum: Di., 20. Januar 2026
Uhrzeit: 15:00 Uhr - 16:55 Uhr

[KinoCafé]

Komödie / Drama


Handlung

Mirco (Florian David Fitz) ist aufgrund seiner Arbeit selten zu Hause. Seine Frau Fatime (Aylin Tezel) organisiert das Familienleben und hat mit der Erziehung von Baby Lucy und dem zehnjährigen Jason (Cecilio Andresen) alle Hände voll zu tun. Jason ist Autist und sein Alltag besteht aus täglichen Routinen und festen Regeln. Fatime versucht alles, um Jason den nötigen Rückhalt zu geben, doch vor allem in der Schule stößt er auf viel Unverständnis. Als der Familie ein Wechsel auf eine Förderschule nahegelegt wird, muss Mirco beweisen, dass er seiner Rolle als Vater gerecht wird. Er schließt mit Jason einen Pakt: Jason verspricht, sich alle Mühe zu geben, um sich an die Regeln der Schule zu halten, wenn Mirco ihm dabei hilft, einen Lieblingsfußballverein zu finden. Schließlich sind alle in der Klasse Fußballfans! Allerdings will Jason sich erst für einen Verein entscheiden, wenn er alle 56 Mannschaften der ersten, zweiten und dritten Liga live in ihren Heimstadien spielen gesehen hat.

Hintergrund

Der Film aus dem Jahr 2023 ist eine fiktionalisierte Verfilmung realer Erlebnisse. Regie führte Marc Rothemund, der sich bereits in früheren Filmen sensibel mit gesellschaftlichen und persönlichen Themen auseinandergesetzt hat. „Wochenendrebellen“ verbindet Humor und Emotionen mit einem respektvollen Blick auf Neurodiversität und familiäre Beziehungen. Der Film zeigt, wie gemeinsame Erlebnisse Verständnis schaffen können, und stellt dabei Fragen nach Normalität, Akzeptanz und dem Mut, eigene Wege zu gehen. Besonders hervorgehoben wurden die authentische Darstellung von Jasons Perspektive und das Zusammenspiel zwischen Vater und Sohn.


Eintritt:
5 € + 3 € für Kaffee und Kuchen

Zur besseren Planung bitte wir um Anmeldung unter ticket@neu-deli.de (Beteff: KinoCafé). Sie können gerne auch spontan vorbeischauen.


KinoCafé: Wir machen Kino, Sie trinken Kaffee.
Im Anschluss an den Film findet ein Klönschnack statt

Matilda (1997)

Datum: Sa., 17. Januar 2026
Uhrzeit: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr

KinoStricken

Komödie / Familie / Fantasie


Handlung

Matilda Wurmwald (Mara Wilson) hat es im Leben nicht leicht. Täglich muss sie sich mit ihren herzlosen Eltern herumärgern. Als sich die außergewöhnlich begabte Matilda im Alter von drei Jahren das Lesen selbst beibringt, bekommen ihre Eltern davon nichts mit, weil sie vor dem Fernseher sitzen. Deshalb wird das Mädchen zu spät eingeschult. Dabei ist Matilda ein wahres Wunderkind mit telekinetischen Fähigkeiten, von denen viele Menschen nicht einmal zu träumen wagen! Ihre Gedankenkraft erweist sich als sehr nützlich, beispielsweise im Kampf gegen die brutale Direktorin Agatha Knüppelkuh (Pam Ferris). Diese war früher Hammerwerferin und misshandelt nun ihre Schüler.

Hintergrund

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderroman von Roald Dahl aus dem Jahr 1988 und wurde von Danny DeVito inszeniert, der auch eine der Erwachsenenrollen übernahm. DeVito war zudem gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau Rhea Perlman als Produzent beteiligt. Der Film verbindet Elemente der Fantasy-, Komödien- und Coming-of-Age-Erzählung.

Wie viele andere Werke von Roald Dahl zeichnet sich auch „Matilda” durch einen starken Kontrast zwischen kindlicher Fantasie und grotesk überzeichneten Erwachsenenfiguren aus. Besonders die Figur der tyrannischen Schuldirektorin Fräulein Knüppelkuh steht exemplarisch für Dahls satirische Kritik an autoritären Strukturen und Machtmissbrauch. Trotz des anfänglich mäßigen kommerziellen Erfolgs entwickelte sich der Film über die Jahre zu einem Kultklassiker, insbesondere durch Fernsehausstrahlungen und Veröffentlichungen auf Heimvideo. Er gilt heute als eine der bekanntesten und beliebtesten Verfilmungen von Dahls Werken.


Eintritt:
Erwachsene 8 € | Ermäßigt 5 €


KinoStricken - Gemeinsam gegen Einsam
Wir stricken gemeinsam und schauen einen Film.