Archiv der Kategorie: Nachrichten

„Best of acoustic connection“

Seit fast zwei Jahren organisiert die Gruppe „on stage“ Live-Konzerte im NEU-Deli. In dieser Zeit standen viele talentierte Musikerinnen und Musiker auf der Bühne und sorgten für ausgelassene Abende. Zum Abschluss des Konzertjahres 2024 war es nun Zeit für ein erstes „Best of“!

Am 16.11.2024 lud das Team unter dem Titel ‚Best of acoustic connection‘ die Publikumslieblinge Andreas Leinemann, Melanie Mau und Martin Schnella nochmals zu einem Konzert ein.

Ein gelungener Abend für alle BesucherInnen, KünstlerInnen und das „on stage“-Team.

Im ersten Teil des Konzerts gab sich Andreas Leinemann die Ehre. Der Singer-Songwriter aus Duderstadt begeisterte mit angloamerikanischer Folk-, Country- und Rockmusik. Sein trockener Humor gepaart mit dynamischem Gitarrenspiel und sein außergewöhnlicher Gesang sind ebenso sein Markenzeichen wie Rauschebart und Cowboyhut. Mit seinen Liedern über Liebe, Verlust und Erinnerungen spielte er sich wieder einmal direkt in die Herzen des Einbecker Publikums und des gesamten „on stage“-Teams.

Andreas Leinemanns Songauswahl scheint unerschöpflich und mit seinem bluesigen Timbre gelingt es ihm, jedes Song-Cover zu seinem eigenen zu machen. Auch einige gelungene Eigenkompositionen waren zu hören und in kurzen Zwischengesprächen ließ der Sänger das Publikum an dessen Entstehungsprozess teilhaben. Wer live dabei war, weiß, wie einer seiner doch sehr amerikanisch klingender Songs zu dem doch sehr deutschen Namen „Annelise“ kam.

Melanie Mau und Martin Schnella waren bereits beim ersten „on stage“-Konzert mit „Herzensangelegenheiten“ dabei. Musikalisch haben sich Mau und Schnella vor allem dem Progressive Rock, auch Progrock genannt, verschrieben. Coversongs in ein neues akustisches Klanggewand zu verwandeln, ist eine ihrer ganz besonderen Spezialitäten. Melanies beeindruckende Stimme und Martins geniale Gitarrengriffe waren wieder einmal einzigartig.

Als Gast brachten die beiden wieder den talentierten Mathias Ruck mit! Mathias bereicherte das Konzert mit Percussion und Gesang. Zu dritt boten sie beeindruckende Gesangsharmonien und spektakuläre A-cappella-Momente. Mit viel Spaß, Liebe und großem Können gestalteten sie zu dritt einen tollen Auftritt, der noch lange nachklang.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

[Fotos: Jens Liebscher | Text: Britta Grastorf]

HerbstLese 2024

Heinrich Sprink

Erneut durften wir die traditionelle HerbstLese der Soroptimistinnen Einbeck-Northeim ausrichten. Ein abwechslungsreicher Abend mit Lesungen durch Heinrich Sprink von der Bücherstube Dassel, Musik und Fingerfood erwartete die Gäste. Mit dem Erlös des Abends wurde das neu gegründete Solling-Hospiz Christine Amalie e.V. in Stadtoldendorf unterstützt.

[Fotos: Sabine Mischke]

Der 9. November 2024 – ein besonderer Tag der Erinnerung im NEU-Deli

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten im gesamten Deutschen Reich Synagogen und andere jüdische Einrichtungen. Jüdische Menschen wurden von den Nationalsozialisten gedemütigt, verhaftet, misshandelt und vergewaltigt. Bis 1945 ermordeten die Nationalsozialisten systematisch 6 Millionen Juden, Roma und Sinti, Oppositionelle, Homosexuelle, Andersdenkende und Andersgläubige.

Im Gedenken an diese unmenschlichen Gräueltaten und angesichts des wachsenden Antisemitismus veranstaltete ein Bündnis aus der Stadt Einbeck, „Einbeck ist bunt“, dem Landkreis Northeim und den Einbecker Lichtspielfreunden ein Kinoerlebnis der besonderen Art.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung an der ehemaligen Synagoge in der Einbecker Bismarckstraße lud das Einbecker Kino NEU-Deli ein, um diesen besonderen und geschichtsträchtigen Tag würdig zu begehen.

Zu Beginn der Veranstaltung richteten die Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, Frau Dr. Michalek, der Sprecher des Bündnisses „Einbeck ist bunt“, Henry Reemts und Bernd Astein von den Einbecker Lichtspielfreunden einige Worte an die Besucher*innen im NEU-Deli. Alle waren sich einig, dass die Erinnerung an den 9. November 1938 wachgehalten und jeder Form von Diskriminierung heute und in Zukunft entschieden entgegengetreten werden muss.

Der ehemalige Leiter der KZ-Gedenkstätte Moringen, Dr. Dietmar Sedlaczek, referierte zum Thema „Kinder und Jugendliche im Fokus der NS-Verfolgung“ und berichtete über das organisierte Wegsperren und Misshandeln in den Konzentrationslagern. Er schilderte eindringlich die Situation der unangepassten Jugendlichen im ehemaligen KZ Moringen und schlug eine Brücke zum anschließenden Film „Resistance – Widerstand“.

Dieser Film erzählt von der französischen Résistance und ist gleichzeitig eine Biographie des französischen Pantomimen Marcel Marceau, dem Publikum auch bekannt unter dem Namen „Bip“.

Das Bündnis aus der Stadt Einbeck, „Einbeck ist bunt“, dem Landkreis Northeim und den Einbecker Lichtspielfreunden sowie alle Besucher*innen waren sich am Ende der Veranstaltung einig: VERGESSEN IST KEINE OPTION!

[Text: B. Astein]

Bericht Einbecker Morgenpost
Bericht Einbecker Morgenpost

Reisen durch Musik mit Eugénie VP


Unter dem vielsagenden Titel „Französischer Pop trifft Globetrotter Musik“ lud die französische Sängerin, Pianistin und Songwriterin Eugénie VP am 08. November 2024 das Publikum zu einer Weltreise ein.


Zur Einstimmung brachte der Kolumbianer Río López südamerikanische und karibische Klänge nach Einbeck. Bei den mitreißenden Rhythmen des Multiinstrumentalisten blieben die Füße kaum still.


Vom Kinosessel nach Französisch-Polynesien reist man mit Eugénies aktueller Single „Vahine Vanira“. Der Sommerhit ist eine Liebeserklärung an das französische Überseegebiet im Südpazifik und seine Bewohner. Man meint, die frische Meeresluft um die Nase und den weißen Sand zwischen den Zehen zu spüren.

Eugénie arbeitet derzeit an ihrem ersten Album in drei Sprachen (Französisch, Deutsch und Englisch), das im Laufe des Jahres 2025 erscheinen soll. Bei ihrem Auftritt im NEU-Deli bekam das Publikum einen exklusiven Vorgeschmack.

Foto Sabine Mischke
Foto Sabine Mischke

Begleitet wurde die Parisienne an diesem Abend im NEU-Deli von dem Schlagzeuger Christian Passlick und dem Bassisten Jürgen Höper.

Auf unserer großen Kinoleinwand waren zwischen den Liedern, die eigenen Musikvideos der Künstlerin zu sehen, sowie eigens kreierte Videoclips. So überzeugte dieses multimediale Live-Konzert nicht nur klanglich, sondern bot dem Publikum auch ein visuelles Storytelling.

Foto Sabine Mischke

Als Tochter einer Flugbegleiterin und eines vielseitigen Künstlers ist Eugénie weit gereist und weltoffen. Ihre Musik ordnet die Französin dem Genre „Globetrotter Music“ zu. Sie verbindet gekonnt verschiedene Musikrichtungen wie Pop, Folk, Weltmusik, Jazz oder Elektro. Die Songtexte sind mehrsprachig, was dem Repertoire eine interkulturelle Dimension verleiht.

Eine besondere Überraschung war die Performance der Tanzschule Krebs. Zu Eugénies Komposition „Der Bahnsinn“ studierten die Tanzschülerinnen eine eigene Choreographie ein, inklusive Trillerpfeifen-Einsatz!

Zum krönenden Abschluss betrat das Tanzlehrerpaar Michaela und Leif Montag zu Eugénies Dance Remix-Variante von „Vahine Vanira“ die Bühne und tanzte einen beeindruckend eleganten Disco Fox.

Während des Konzerts filmte Julian Diener und so entstanden breits zwei kurze Musikvideos, in denen man nicht nur die tolle Stimmung, sondern auch unseren schönen Kinosaal sehen kann.

Musikvideo zu „Der Bahnsinn

Musikvideo zu „Au Bout de la Nuit Blanche“

Aktuelle News von Eugénie VP auf www.eugenievp.com und folgenden sozialen Netzwerken:

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[Fotos: Jens Liebscher, Sabine Mischke (Markiert) | Plakatgestaltung Eugénie VP | Text: Zim]

15. Einbecker Seniorenpreis

EinSR

Der Einbecker Seniorenrat (EinSR) ehrt alle zwei Jahre Seniorinnen und Senioren, die sich besonders für die Belange der älteren Generation einsetzen. Am 04. November 2024 fand die feierliche Preisverleihung zum ersten Mal im NEU-Deli statt. Moderator Dennie Klose führte gekonnt und charmant durch den Abend. Heidi Lufft spielte auf dem Akkordeon; besonders die „Capri-Fischer“ begeisterten den Saal. Alle Nominierten und ihr Engagement wurden in Videobeiträgen vorgestellt. Ausgezeichnet wurden Albert Behrens, Rudolf Wimmer und Jutta Beye. Seniorenrat-Vorsitzenden Jürgen Sörries betonte, dass jedes Engagement preiswürdig sei und hielt eine leidenschaftliche Rede, in der er für soziales Engagement und Teilhabe warb.

Bericht aus der Einbecker Morgenpost

Wir danken Seniorenrat-Vorsitzenden Jürgen Sörries und Beisitzerin Dietlind Ostermann für die schöne Veranstaltung.

Auch unser Serviceteam war mit bester Laune dabei.

Gruseln im Kino: Horror, Popcorn und Gänsehaut

Auch 2024 nahmen wir unseren popkulturellen Bildungsauftrag wieder sehr ernst und lehrten zu Halloween das Grauen.

In der Nacht vor Halloween präsentierte der Meister des Schreckens Andreas eine Auswahl feiner, schauderhafter Filmmeisterwerke. In der Sneaky-View wissen unsere Besucher im Vorhinein nicht, auf welche Filme sie sich einlassen. Es sei nur soviel gesagt: Für Kinder geeignet sind sie nicht!

Das Foyer wurde von Antje stimmungsvoll in Spinnenweben gehüllt (die Sven sonst so beherzt bekämpft).

Tipp: Wahre Filmkenner können jedes Jahr versuchen versteckte Hinweise auf die Filmtitel auf dem Kinoplakat zu entdecken.

An Halloween wurde das NEU-Deli dann vom Aktivitäter e. V. übernommen. Der Kulturverein ludt alle Kinder der Stadt mit der „Spukstunde“ zu gruseligen Kurzfilmen, Süßigkeiten und Schabernack ein.

[Fotos: Antje]

„Nachtwache“ mit der Göttinger Filmstadt

Wir probieren gerne neue Dinge aus und das tun wir auch in der Zukunft, so war das Intro zum ersten gemeinsamen Projekt des Göttinger Filmbüros und der Einbecker Lichtspielfreunde.

Am 21. Oktober 1949 – vor 75 Jahren – hatte der Film „Nachtwache“ in Hannover Premiere. Gedreht wurde in Einbeck und Göttingen. Das preisgekrönte Meisterwerk, das von der Neuen Deutschen Filmgesellschaft mbH koproduziert wurde, gilt als erster religiöser Spielfilm der Nachkriegszeit. Es ist der zweite in den Göttinger Ateliers produzierte Film.

Das Filmbüro Göttingen ehrt mit seiner Arbeit die Filmstadt Göttingen und die über 100 Filme, die von 1948 bis 1961 in Göttingen und Süd-Niedersachsen entstanden sind. Die Außenaufnahmen des Films „Nachwache“ wurden in der historischen Altstadt in Einbeck gedreht.

Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, veranstalteten die Einbecker Lichtspielfreunde e. V. in Kooperation mit dem Filmbüro Göttingen eine Kinovorführung. Zum ersten Mal verließ das Filmbüro dafür die Stadt Göttingen und veranstaltete eine Kinovorführung in der Region.

Nach einer kurzen Anmoderation durch Bernd Astein von den Einbecker Lichtspielfreunden, präsentierte Sven Schreivogel die Arbeit des Göttinger Filmbüros. Besonders wichtig sei es, die Erinnerung an die in Göttingen entstandenen und produzierten Spielfilme wachzuhalten.
Der Kinosaal war mit 80 Besucherinnen und Besuchern gut gefüllt. Unsere Kinogäste kamen aus Einbeck und der näheren Umgebung, aber auch aus Göttingen und Hildesheim.

Der Filmjournalist Sven Schreivogel vom Filmbüro stellte besondere Originalvarianten der Filmplakate zur Verfügung, die im Foyer ausgestellt wurden und ludt nach der Vorstellung zum Filmgespräch ein.

Filmbüro meets NEU-Deli

Der Kinoabend mit der anschließenden Aussprache bereitete den Besucher*innen große Freude. Schnell waren sich die Beteiligten einig, die „Göttinger Filme“ auch in Zukunft im NEU-Deli zu präsentieren.

[Fotos: Sabine Mischke | Text: Bernd Astein & Zim]

Leinwand-Premiere der Reportage über die Renaturierung der IIme

Interessierte Blicke und am Ende sogar viel Applaus: Die Leinwand-Premiere der Reportage über die Renaturierung der Ilme war ein Erfolg. Neben Informationen gab es auch heimische Kultur mit Gesangsbeiträgen. Filmemacher Eckhard Senger (Einbeck) dankte dem Verein Einbecker Lichtspielfreunde, der die Premiere ermöglicht hatte, und allen, die an dem Film mitgewirkt hatten.

„Als ich von dem Renaturierungsprojekt an der Ilme gelesen habe, habe ich mir gedacht: Endlich passiert mal was, was die Umweltbedingungen verbessert. Das muss man dokumentieren. Sonst wird die Umwelt ja meistens durch Großprojekte belastet. Gesagt, getan. Ehrenamtlich, in meiner Freizeit“, so Senger über seine Motivation, den Film zu drehen.

Unter den rund 50 Interessierten war auch Jens Schatz, Geschäftsführer des Leineverbandes, der das Renaturierungsprojekt durchgeführt hat. Schatz hatte sich bereits im Vorfeld positiv geäußert: „Ich finde den Beitrag gut und für Laien verständlich. Sie haben das Thema gut aufbereitet und auch in den großen Zusammenhang (EG-Wasserrahmenrichtlinie) gestellt“. Dr. Benjamin Krause, Vorsitzender des Fischereivereins Einbeck, hatte im Vorfeld von einer „sehr gelungenen Dokumentation der Baumaßnahme“ gesprochen.

Liedermacherin Henrike Senger, die für die Filmproduktion die Drohnenaufnahmen übernommen hatte, sang und spielte im Kinosaal eigene Lieder.

Der Film ist auf DVD und YouTube erhältlich. Er eignet sich auch für den Schulunterricht. Wer Interesse hat, kann sich per Mail an den Filmemacher wenden.

Einbecker MusicNight 2024

12 Locations waren am 7. September bei der Einbecker MusicNight dabei und auch das NEU-Deli öffnete wieder seine Saaltür.

In diesem Jahr traf Electro direkt auf Reggae und sorgte für einen überraschend runden Abend!

Die Einbecker Größen Tatjana Kusheva und Adriana de Paduanis sind mittlerweile gern gesehene bzw. gehörte Stammgäste auf der NEU-Deli-Bühne.

Zum ersten Mal durften wir die Band flam-b aus Osterode begrüßen. Die 3 tiefenentspannten Typen brachten ihren eigenen Versionen von Coversongs aus Raggae, Hip Hop, RnB und Rock ´n´ Roll mit.

Für alle hungrigen MusicNight Nachtschwärmer hat Britta vom „on stage“-Team ein großes Fingerfood Buffet organisiert. Viele Vereinsmitglieder und Unterstützer des Einbecker Lichtspielfreunde e. V. stellten ihre schönsten und leckersten Häppchen zusammen.

Zudem zauberten Antje und Stefan vom Thekenteam den ganzen Abend Cocktails.

Das Publikum, die Musiker und das Vereinsteam hatten einen rauschenden Abend und freuen sich schon auf das nächste Jahr.

[Fotos: Jens Liebscher | Text: Zim]

Musikvideodreh zu „Lumière“ im NEU-Deli

Justus Rümenapp ist ein Komponist und Pianist aus Northeim, der auch Fimmusik komponiert. Sein fünftes Album „Out of Babelsberg“ nahm er mit dem Filmorchester Babelsberg auf. Zusammen mit der Filmkomponistin und Gitaristin Freya Arde komponierte er das Lied „Lumière“.

„Babelsberg“, „Lumière“, da klingelt es schon in den Ohren eines jeden Einbecker Lichtspielfreundes und so freuten wir uns sehr, dass unser nostalgischer Kinosaal als Drehort für das Musikvideo zu „Lumière“ angefragt wurde. Die Tangobrücke stellte uns ein Klavier auf die Bühne und Videokünstler Lukas Campen inszenierte traumhaften Aufnahmen.

Sieht unser Kinosaal nicht wunderschön aus?